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Eigenmischung Gentle Eye Opener
(Schnupftabak)
Ole Hesprich
Der "Gentle Eye Opener" besteht aus 50% Wilsons "Tom Buck", 40% Wilsons "Irish Cofee" und 10% Gawith Apricot. Das Rezept stammt aus der Datenbank der englischen Schnupftabak-Mailingliste "snuffboxthenasalsnuffclub" und ist von einem der Mitglieder.
Dass der Tom Buck zu meinen Lieblings-Schnupftabaken gehört hatte ich ja schon in einem anderen Review erwähnt. Der Irish Coffee, der zufällig auch in meiner Sammlung weilt, ist einer von vielen ausgezeichneten Schnupftabaken der Fa. Wilsons. Die Aromatisierung ist aber für meinen Geschmack etwas zu heftig. Auch hier bot es sich an, ein wenig zu mischen. Das Ergebnis: ein relativ feiner Snuff, der sich aber noch sehr angenehm aufschnuppern lässt.
In der Nase entfaltet sich das leichte Zitrus-Aroma des Tom Buck, aus dem sich dann dezent die Kaffee-Note entwickelt. Der Gawith Apricot gibt neben ganz wenig Eigenduft etwas Menthol dazu. Die Nase wird nicht stark gereizt aber dennoch etwas angeregt. Diese Mischung gefällt mir sehr gut zum morgendlichen Milchkaffee und bringt Körper und den Geist gleichermaßen gut in Schwung, was sicherlich auch am recht hohen Nikotingehalt liegt. Auch im Nachmittagstief zeigt er seine Wirkung.
Bezug der Wilsons-Tabake direkt vom Hersteller: http://www.sharrowmills.com
Dieser Tabak wurde im Rahmen eine Blind-Tests an vier Tester verschickt. Nachfolgend deren Bewertungen.
Sven Königsmann
Auch die Nummer 4 in diesem Blind-Test ist extrem fein gemahlen, fühlt sich an wie feines Puder.
Der Duft im Probe-Tütchen ist unaufdringlich, eigentlich ist nur ein leichtes Tabak-Aroma wahr zu nehmen. Auch in der Nase passiert nichts wirklich spektakuläres. Ich bin mir nicht sicher, ob Menthol enthalten ist, neige aber zu einem Nein.
Auch sonst fällt mir keine herausragende Duftnote auf, der Tabak hinterlässt einen tabakigen Eindruck in der Nase, untermalt mit einem ganz leicht süßlichem Eindruck, fast könnte man von einem
schokoladigen Dufteindruck sprechen.
Der Tabak verfliegt recht schnell. Für mich kein Highlight, sehr unspektakulär.
Kevin Logan
Fein, etwas höherer Feuchtigkeitsgehalt. Ausser etwas Eukalyptus und ein wenig Süsse konnte ich hier nicht viel herausschmecken.
Michael Gerloff
No. 4. kommt in einem sehr schönen Schokobraun daher, fein gemahlen, aber bis auf eine leichte Schärfe mit anschließender Nasenflutung merke ich nicht viel.
Oliver Much
Bei dieser ist mir leider ein Großteil unwiderbringlich runtergefallen, da die Dosierung aus dem Zip-Beutel etwas schwerer war. Der kümmerliche Rest reichte nicht für ein Urteil.