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Germain Brown Flake

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Germain & son Brown Flake

(Pfeifentabak)

Markenname:Germain & son
Hersteller:Germain & son, importiert durch Planta
Mischung:Virginia
Schnittbreite:Flake
Typ:naturbelassen
Stärke:stark
Verpackung:50 g Flakedose
Preis:7,60 Euro

Ingo Gebert

So weit ich weiß, ist dieser Tabak erst in diesem Jahr neu auf den Markt gekommen. Nach dem Öffnen des Flakedöschens kann ich ein doch ziemlich feuchten, faserigen Flake entdecken. Die Geruchsprobe signalisiert mir ein fruchtähnliches Aroma, wobei ich mich leicht an Pflaumen erinnert fühle. Der Flake ist doch ziemlich feucht, und nach der Falt- und Knickmethode lässt er sich nicht in die Pfeife einbringen. Ich konnte den Tabak nur Faser für Faser auseinanderziehen, um ich in die Pfeife einzubringen. Das Anzünden und Herunterbrennen ging trotz der Feuchte noch so einigermaßen akzeptabel von statten, das "Nachbearbeiten" hielt sich in Grenzen.
Nach einigen Zügen entwickelt der Brown Flake sein volle Kraft und sein volles Aroma. Anfängern würde ich diesen Tabak weiß Gott nicht empfehlen, es sei denn, man braucht ein paar Schuhe, und frühmorgens sollte man diese Marke auch nicht unbedingt genießen. Von der Machart erinnert mich der "Brown Flake" an den University Flake von Peterson, das Aroma ist sich durchaus nicht ganz unähnlich. In der Stärke legt der Brown Flake gegenüber dem University noch eine Schippe drauf, und dessen Stärke ist auch schon nicht von schlechten Eltern. Trotz aller Stärke ist dieser Tabak zungenfreundlich, ein Brennen auf der Zunge hatte ich zu keinem Zeitpunkt. Der Brown Flake ist ein Flake allerbester englischer Güte, und meiner Meinung sicher eine Bereicherung für den deutschen Markt.

Fazit:
Daumen hoch, diesen Flake werde ich mir sicher noch mehrmals in aller Ruhe (und auf Grund seiner Stärke am besten im Sitzen) schmauchen.

(22.07.2003)


Christoph Piel

Beim Öffnen der Dose strömt einem ein Duft entgegen, bei dem man versucht ist, an das Sprichwort "Starker Tobak" zu denken. Er macht einen schweren Eindruck. Die Feuchte des Tabaks ist durchaus in Ordnung, er läßt sich sehr gut entzünden, nachdem er mittels Knick-Falt-Methode in den Kopf der Pfeife befördert wurde. Zwei Streichhölzer reichen für eine Füllung. Allerdings muß man mit Gefühl stopfen, da er sonst schnell ausgeht.
Es ist ein sehr angenehm zu rauchender Tabak, der beim Abbrand ein Aroma entwickelt, welches mich an Dörrobst und Schokolade erinnert. Die Tabaknote ist schon als relativ dominant zu bezeichnen. Auch wenn man ihn etwas schneller raucht, straft er einen nicht sofort mit Zungenbrand. Ich hatte nach der ersten Füllung das Gefühl, als hätte ich einen Schluck Alkohol zuviel genommen- ich denke, der Nikotingehalt ist schon relativ hoch. Also eher ein Tabak für abends, nach einem reichlichen Essen. Ohne Filter habe ich mich allerdings noch nicht getraut ihn zu rauchen.

Nachdem ich von der Aromatenseite über den Richmond Navy Cut zu Virginiaflakes gekommen bin, ist der Brown Flake eine gute Ergänzung zu ansonsten eher leichten Tabaken. Meine Empfehlung hat er auf jeden Fall.

(20.06.2005)

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