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Solani Grün
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Solani |
| Hersteller: | R.L.Will |
| Mischung: | Virginia, Black Cavendish |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
Rainer Duesmann
A. Nase:
Ein Aromat. Riecht nach BC. Fruchtig, Vanille, Karamel. Kein übertriebenes Top Casing.
B. Optik:
Typischer moderner Aromaten Schnitt. Deutlicher BC.
C. Geschmack:
Läßt sich leicht entzünden. Angenehm trocken für einen Aromaten. Komisch, ich mag doch eigentlich keinen Süßkram. Riecht für Mitmenschen wie der Huber Bonbon Tabak von Schwager Ralf (sagt meine BH). Ich schmecke mehr als Vanille. Die Reise geht über Trockenfrüchteland via Sultaninen und endet für geübte Aromatenraucher vielleicht im Honigkuchenland. Selbst den Knackpunkt vieler Aromaten absolviert die Mischung locker: Durchrauchen bis zur grauen Asche! Im unteren Drittel geschmacksstabil. Donnerwetter! Laßt mich einen Whisky Vergleich heranziehen: Es muß nicht immer Schottland oder sogar speziell Islay sein. Auch eine saubere Bourbon Blend ist ein Platz im Regal
wert!
Empfehlenswert!
(17.09.2002)
Jörg Bellinghausen
Der Tabak sieht schön aus, heller, gerissener Va, und ziemlich dunkler Tabak (warscheinlich BC) Der Duft: nun, genauso stellt man sich als Nichtraucher den Duft von Pfeifentabak vor: undefinierbar-fruchtig mit einem leichten Touch Vanille, in jedem Falle sehr intensiv.
Testpfeife war meine Crown Viking, die aromatisierten Tabaken vorbehalten ist, bestückt mit einem PaFi.
Stopfen sollte man wegen der Schnittart nicht zu fest, den Tabak einrieseln lassen, auf knapp dreiviertel des Füllvolumens zusammendrücken, nochmal auffüllen und andrücken, fertig.
Anzünden ist leicht, nach zwei Feuerungen brennt der Tabak gleichmäßig, er bäumt sich kaum auf.
Der Abbrand ist gut, weder besonders schnell noch besonders langsam, allerdings sollte man bedächtig rauchen, sonst kribbelt der Tabak auf der Zunge und es bildet sich etwas mehr Kondensat.
Der Geschmack ist eine direkte Fortsetzung des Duftes, ein undefinierbares fruchtiges Aroma, mit einem Hauch Vanille abgerundet. Die Stärke ist eher gering.
Tabak kann man, wenn überhaupt, nur im letzten Drittel schmecken, die Aromatisierung verschwindet aber niemals ganz, wenn ich den Rauch durch die Nase ausblase, kribbelt es in selbiger ganz schön, dann kann ich auch eine Zitrus-Note im Aroma ganz deutlich warnehmen, die sonst nicht so hervorsticht.. Wiederanzünden beinflußt den Geschmack nicht negativ.
Übrig bleibt recht feine hellgraue Asche und zwei, drei verkohlte BC-Stückchen.
Fazit:
Nicht übel! Für den "Süßpanscher" sicherlich zu empfehlen, ich selbst bin mir noch nicht ganz schlüssig. Ich würde gerne mal etwas mehr von diesem Tabak rauchen, wenn ich doch nur wüsste, welcher es ist...
Beim Öffnen der Probe schoß mir der Gedanke durch den Kopf "Den kenne ich..." Nur woher?
(17.09.2002)