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Graf Adolf Gelb Schwarz

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Linzbach Graf Adolf Gelb Schwarz

(Pfeifentabak)

Markenname:Linzbach
Hersteller:Kohlhaase & Kopp
Mischung:Virginia, Kentucky, Perique, Latakia
Schnittbreite:Breitschnitt
Typ:englisch
Stärke:medium
Verpackung:200g Dose
Preis:27,50 Euro

Peter Sabel

Auf Linzbach auf der Graf-Adolf Strasse in Düsseldorf, kam ich durch den Artikel von Heinz Gunia, und kann mich seiner Meinung nur anschliessen. Wer nun nicht aus der näheren Umgebung kommt, kann den Tabak aber mittlerweile auch über das Internet beziehen. Beim Öffnen der Mischung "Gelb-Schwarz" präsentiert sich eine in verschiedene Breiten geschnittene englische Mixture, der Duft erinnert mich an Dunhills London Mixture, ein wenig lieblicher vielleicht. Die vom Hersteller angekündigte schwache Soucierung ist für mich nur zu erahnen. Da ich die Tage bevor ich diesen Tabak probierte die Mac Baren Mixture geraucht habe, machte ich mich bereit für den "Latakia-Hammer" beim anzünden, es passiert mir häufiger, wenn ich nach längerer Zeit wieder zu einer englischen Mixture greife, das ich den Geschmack zunächst nicht besonderes angenehm finde. Hier jedoch blieb die befürchtete Reaktion aus. Der "Gelb-Schwarz" ist vom ersten Zug bis zum letzen ein Engländer, aber eben ein sehr feiner. Das Abbrandverhalten ist gut, wie man es von englischen Mixturen gewöhnt ist. Der Geschmack ist ausgewogen, auch wenn ich sagen würde, dass der Virginia im Vordergrund steht. Dennoch könnte ich nicht behaupten, dass er dominiert. Die Soucierung ist auch beim Rauchen nur zu erahnen - ein Hauch von Frucht wie ich meine, aber eben nicht künstlich. Der Tabak lässt sich kühl und trocken rauchen, auch ohne Filter, und er ist es Wert ohne Filter probiert zu werden, da er, meine ich, so noch mehr von seinen feinen Nuancen preisgibt. Im Letzen Drittel wird der Tabak noch eine Spur stärker was aber nicht auf Kosten des Geschmacks geht.

Fazit:
Ich kann den Tabak nur empfehlen, besonders Leuten die mal einen Engländer probieren möchten, und diese Art von Tabak noch nicht gewöhnt sind. Alles in allem ein guter Einstieg in die englische Richtung.

(05.03.2001)


Ingo Gebert

Linzbach beschreibt den Schwarz-Gelb mit den folgenden Worten:
"Eine klassische englische Mixture mit besonderem Breitschnitt. Red Kentucky, Virginia und Oriental mit ausgesuchten Perique, exquisiten Blattgut machen diesen Tabak zu einem non plus ultra unter den klassischen englischen Mixturen."

Bei der Geruchsprobe kann meine Nase auch den verwendeten Latakia erkennen, allerdings ist er eher nur angemessen verwendet worden, nicht so wie bei anderen Blends, wo man dann vor lauter Latakia dann nichts mehr erschnüffeln kann. Der Tabak lässt sich problemlos stopfen und in Brand setzten , und einmal in Brand gesetzt, ist allzu häufiges "Nachbrennen" nicht weiter erforderlich. Das Geschmacksbild ist tabakecht, die Orientals und die Würze des Periques kann man in ihren Grundzügen erschmecken, hinzu kommt der etwas zurückhaltenden Latakiageschmack. Für denjenigen Raucher , der sich langsam an die klassische, englische Richtung herantasten möchte, sicherlich der richtige Versuch. Auch ist der Gelb-Schwarz nicht allzu anstrengend zur Zunge. Aber endgültig kann ich mich mit dem Gelb-Schwarz nicht endgültig anfreunden, es ist so wie die Zutaten für ein gutes Gericht, diese mögen sicherlich bei guter Qualität auch einzeln schmecken, aber ob hier letztendlich ein Gaumenschmaus draus wird, entscheidet die Abstimmung der Zutaten zueinander, und diese überzeugt mich hier nicht vollends.

Fazit:
Der Gelb-Schwarz ist sicherlich demjenigen Pfeifenfreund empfohlen, der in dieser Richtung seine ersten Gehversuche unternimmt. Mir persönlich ist er auf Dauer doch eine Spur zu flach.

(13.04.2005)

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