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Heidkamp Grafenwerther Nr. 201
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | Hergestellt für Peter Heidkamp durch Planta |
| Schnittbreite: | Wild-Cut |
| Typ: | englisch |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 100g Runddose |
| Preis: | 11,50 EUR |
Ingo Gebert
Wie bei allen Hausmischungen von Pfeifen Heidkamp ist auf der Dose keine weitere Beschreibung des Inhalts vorhanden. Nach dem Öffnen der Dose kann ich in dem Tabak per Auge zumindest drei unterschiedlich geschnittene Komponenten ausfindig machen: kurze, schwarze Fasern (Latakia), helle, kurze Fasern (Virginia) und als weitere Füllmenge braune Flocken. Ich gehe davon aus, das dieses Burley ist. Bei der standardmäßigen Geruchsprobe kann ich keine Aromatisierung feststellen. Der Latakiageruch ist wahrnehmbar, aber ohne allzu aufdringlich zu sein, auch kann ich etwas von der Virginasüße feststellen. Der Tabak lässt sich ohne weitere Vorbereitung in die Pfeife einbringen und auch ohne große Schwierigkeiten in Brand setzen. Allzu häufiges Nachfeuern ist auch nicht erforderlich. Bei den ersten Zügen dominiert die Virginasüße, später wird der Tabak etwas herber. Der Latakia schafft es nicht, sich vollkommen durchzusetzen, wahrscheinlich wurde er doch etwas sparsamer dosiert. Man schmeckt aber, das in dem Tabak Latakia verwendet wurde, jedoch ist der Geschmack und der Geruch nicht so intensiv wie bei anderen Mischungen in dieser Richtung. Somit hat der Grafenwerther Nr. 201 auch eine Chance bei latakiafeindlichen BH's...
Fazit:
Daumen waagrecht, der Tabak eignet sich als "Every-Day-Good Afternoon-English-Smoke", aber zu einem Spitzentabak fehlt ihm noch der gewisse Pfiff. In der Liga der englischen Tabake hat er einen gesicherten Mittelfeldplatz...
(02.05.2002)