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HU Nashville Contry

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HU Tobacco Nashville County

(Pfeifentabak)

Markenname:HU Tobacco
Hersteller:??? für HU Tobacco (HU-Tobacco@t-online.de)
Schnittbreite:Broken Flake
Mischung:Burley, Red Virginia
Typ:naturbelassen
Stärke:medium-kräftig

Markus Volz

Tabakbild:dunkelbrauner, grober Broken Flake mit hellen Adern
Feuchtigkeit:Perfekt, Richtung trocken
Stopfbarkeit:Problemlos
Anzündverhalten:einfach
Abbrand:kann mal ausgehen
Kondensat:sehr gering
Zungenfreundlichkeit:ohne jeden Brand, egal wie geraucht

Herstellerbeschreibung:
Nashville, Tennessee`s Hauptstadt, ist die Hochburg der amerikanischen Countrymusikszene.
Nashville liegt aber auch inmitten der größten Burleyanbaugebiete der USA. Oft wird Burley als reiner Aromaträger unterschätzt, und findet sich deshalb eher selten als Hauptkomponente in naturbelassenen Mischungen. Dieses Vorurteil widerlegt der „Nashville County“ Ready Rubbed Flake mit Bravour. 60 Prozent kräftige und süße Kentucky-Burley Grades bestimmen den Charakter dieser Mischung bester amerikanischer Tradition. Dezente Röst- und Süßholzaromen kennzeichnen den Geschmack des „Nashville County“, der durch die Beigabe malziger Red Virginias herrlich abgerundet wird. Diese gut mittelkräftige Mischung eignet sich hervorragend für einen entspannten Rauchgenuß und interpretiert aufs trefflichste den traditionellen Spirit of the South.

Bericht:
Beim Öffnen der Dose verströmt der Tabak eine herrlichen Duft von dunkler Schokolade, ganz nach meinem Geschmack. Ist das zum Essen oder zum Rauchen? OK, da der Schmelz wahrscheinlich eher zu wünschen übrig lässt muss wohl eine Pfeife herhalten.
Und in diese ist der Tabak leicht einzubringen, sanft angepresst brennt er auch mit 3-4 Hölzern problemlos an. Schenkt man dem Tabak aber mal keine Aufmerksamkeit kann er aber schonmal recht schnell aus gehen, was ja aber nicht weiter schlimm ist.
Beim Anzünden hat man auch das sehr schokoladige des roten Virginas auf dem Gaumen, was dann aber auch gleich vom Burley in den Hintergrund gedrängt wird. Was bleibt ist ein Tabak der leicht nach Zigarre schmeckt mit einem schokosüßen Unterton, und das bis zum Schluss.

Fazit:
Dieser Tabak hat es mir schon in Lohmar angetan, und die Faszination ist auch heute nach einigen Füllungen noch vorhanden. Er ist bei den nicht Latakia Mischungen von Hans mein absoluter Favorit und für jeden ein Versuch wert der auf Naturbelassene Tabake der anderen Art steht.

(03.04.2011)


Kelvin Pohler

Schulnote:2(+) voll gut
Zungenbrand:ohne
Abbrand/Asche:Abbrand gut/ganz weiß
Kondensat:ohne
Stopfen:sehr einfach
Feuchte beim Öffnen:perfekt
Geruch nach Öffnen:würzig, Kräuter,Tabak
Raumnote nach Rauchopfer:Zigarette
Anzünden:2-3 Mal aber problemlos

Bericht:
Nach dem Anzünden bäumt der Tabak kurz auf und ich muss nochmal nachzünden und den Tabak plan drücken. Nach einem erneuten kurzen Feuer glimmt der Tabak gutmütig bis zum Schluß. Sein Geschmack spiegelt in erster Linie den Geruch wider. Sehr tabakecht, dabei ist er enorm mild und ganz weich. Nach und nach stellen sich einige Aromen ein, ohne dass eine Süße mit dabei wäre. Es handelt sich eher um eine milde Herbe und ich muss beim Rauchen an starken Kaffee und dunkle Schokolade denken. So bleibt es bis zum Ende und ich empfinde die Zeit mit dem Tabak als sehr angenehm.

Fazit:
Ein enorm milder, naturbelassener Tabak, dessen Aromen nur aus den verwendeten Tabaken zu kommen scheinen. Der Tabak ist durchgehend angenehm und absolut Anfänger geeignet. Insbesondere für alle, die nicht auf große Süße oder vordergründige Aromen stehen. Mir hat dieses Schokoladige-Herbe-Rauchvergnügen sehr viel Spaß und Freude bereitet.

(04.04.2011)

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