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Heinrich/Moers Graffschafter Mixture # 34
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Heinrich/Moers Graffschafter |
| Hersteller: | Kohlhaase & Kopp |
| Mischung: | heller und dunkler Virginia, Cavendish, Perique? |
| Schnittbreite: | Flakestücke, Curlyscheiben, rubbed Flake, Quadratschnitt |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 100 g Hochdose |
| Preis: | 17 Euro |
(diese Mischung entspricht der nicht mehr im Handel erhältlichen Poul Olsen Curly 44)
Manfred Arenz
Diese Mischung bietet schon beim Öffnen der Dose eine sehr schönes Bild: Nahezu alle Schnittarten sind vorhanden, Flakestücke und rubbed Flake, 2 Cent große Curlys, helle quadratische Virginias und Black Cavendish , dazu noch etwas brauner Virginia. In der Herstellerangabe fehlt ein Hinweis auf Perique, der IMO in Spuren zugemischt wurde (wahrscheinlich in den Curly-Sheiben). Der Tabak soll leicht mit franz. Cognac geflavoured sein. Der Duft erinnert dezent an trockene Rosinen und Pflaume, mit zusätzlichem Aroma nach reifem Rohtabak. Bedingt durch die breiten Presstabak - Anteile ist eine mittel bis große Pfeife zu empfehlen; wer die einzelnen Bestandteile lieber zerrubbeln möchte, kann auch ein Pfeife mit kleinerem Füllvolumen nutzen. Mit dieser Mischung lässt sich sehr gut beim Stopfen experimentieren. Der Tabak lässt sich problemlos anzünden und in Gang halten, bei unzerrubbelten Anteilen entsteht etwas mehr an Kondensat, jedoch nicht unangenehm viel. Unzerkleinert gestopft ist diese Mischung sehr ergiebig und die Rauchdauer hoch. Übrig bleibt weiße Asche mit ein wenig unverbrannten Curly - Stengeln . Im Geschmack ist diese Mischung leicht würzig und im Flavour sehr dezent, fast tabakecht - wobei das Flavour sich nicht in den Vordergrund drängt und dem Tabakgeschmack einen gewissen Pfiff verleiht.
Fazit:\\
Eine gelungenen Curly - Blend Mischung mit attraktivem Schnittbild, eine nette Abwechslung sowohl für den "Naturfreund" als auch den "Süßraucher". Wegen der Schnittart nicht gerade Anfängern zu empfehlen.
(24.04.2008)