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Poul Olsen Jubilaeumsblandingen
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | Paul Olsen (K&K) |
| Mischung: | Virginia-Black Cavendish-(Latakia?)+? |
| Schnittbreite: | 1-7mm Breite / Wild Cut |
| Typ: | aromatisiert |
| Flavour: | Vanille-Frucht (Mirabelle?) |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 50g Vakuumdose |
| Preis: | 14,25 Euro |
Jochen Dausacker
Da mir dieser Tabak sehr schmeckt, möchte ich hier meine Meinung kund tun und hiermit mein erstes Debüt als Review-Autor geben.
Als erstes betrachten wir die Schlicht gehaltene Dose von außen. Sie ist beige und hat nur einen Aufkleber (mal Abgesehen von dem Steueraufkleber).
Dieser Tabak wurde zum 25-Jährigen Jubiläum von Paul Olsen herausgegeben, welches im Jahr 1997 stattfand. Der Tabak ist auch schon etwas älter, da der Preis in DM und in Euro (7,29Euro und 14,25DM) Ich werde darauf nicht weiter eingehen, da das Innere schon viel Interessanter ist.
Als ich die Dose öffnete erblickte ich ein Meer aus Schwarzem Tabak, durchzogen mit einigen Goldbraunen Tabakstücken die mich nur so anlächeln und mir sagen wollen: Rauch mich!
Auch der Duft, der der Dose entsteigt möchte einen geradezu einladen seine beste Pfeife damit zu stopfen. Dieser Duft erinnert mich an Kuchenteig, der gerade erst angerührt wurde.
Das Stopfen der Pfeife ist Problemlos. Einfach so stopfen wie gelernt und die Welt ist in Ordnung. :-) Der Tabak ist zwar Feucht, aber nicht zu Feucht. Einfach so wie er sein sollte.
Man nehme nun zwei Streichhölzer zur Hand und zünde damit den Tabak an. Mehr waren bei mir nicht nötig, und der Tabak Raucht sich von oben bis unten ohne Unterbrechung durch.
Der Duft, der der Pfeife nach den ersten Zügen entsteigt, wird manche begeistern. Eine Mischung aus Vanille und Früchten (Ich bilde mir ein, das es Mirabellen sind, wobei der Tabak jedoch lange nicht so süß ist bzw. schmeckt, wie diese Frucht an sich). Dieser Duft hält bis zum Ende der Pfeife an und die Raumnote dürfte auch Nichtraucher begeistern.
Ich habe mir eingebildet auch entfernt den ganz leichten Duft von Latakia wahrzunehmen.... vielleicht Täusche ich mich auch damit. Der Rauch ist am Gaumen und auf der Zunge süßlich - herb, was ich bei Dänischen und Aromatisierten Tabaken sehr schätze. Das Rauchkraut ist auch ohne Filter gut zu Genießen, denn er kratzt nicht in der Kehle und ist auch auf der Zunge nicht unangenehm.
Übrig von diesem Rauchopfer bleibt nur ein kleiner Rest hellgraue Asche und zwei Krümel unverbrannter Tabak.
Ich habe den Tabak auch mit Stanwell Aktivkohlefilter genossen, wobei der Tabak an Schärfe verlor, und so fast nur noch von der Aromatisierung getragen wurde.
Fazit:
Ein Tabak, den ich mir immer wieder kaufen würde, weil er sehr gut schmeckt und erstklassige Raucheigenschaften hat.
Als kleine Schleichwerbung: Ich glaube bei Stefan Rajek gibt es noch ein paar Dosen: http://www.estatepipes.de - einfach mal reinschauen!
(06.07.2003)