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Kendal Flake

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Gawith & Hoggarth Kendal Flake

(Pfeifentabak)

Markenname:Gawith & Hoggarth
Hersteller:Gawith & Hoggarth
Mischung:Virginia
Schnittbreite:Flake
Typ:stark aromatisiert
Flavour:Rum, Vanille, Rose uvm.
Stärke:leicht-medium
Verpackung:50g Tüte
Preis:8,00 CHF

Sabine Schönfelder

Der Kendal Flake riecht beim Öffnen nach Rosen und Litschis, sehr blumig-fruchtig. Die Flakescheiben sind etwa 15 cm lang und 1 mm dick. Die Farbe ist ein mittleres bis dunkles braun mit hellen Flecken.

Habe den Tabak mit der Falt-Dreh-Methode gestopft, wie eigentlich alle Flakes. Mit zwei Hölzern läßt sich der Flake mühelos anzünden. Sofort kommt das Rosenaroma durch. Nach einer Weile hat der Flake etwas Zigarrenartiges an sich, schmeckt aber weiterhin nach Rosen.

Der Tabak ist mild, brennt nicht auf der Zunge und läßt sich problemlos bis zum Schluß rauchen. Das Rosenaroma bleibt aber immer vorhanden und auch für den Mitraucher dominiert ein Rosenparfümduft.

Fazit: Ein Tabak für Rosenliebhaber. Mir persönlich ist dieses Aroma auf Dauer doch etwas zu aufdringlich. Da gefallen mir Glengarry Flake und Bright CR Flake aus gleichem Hause deutlich besser, da dort der Tabakgeschmack nicht von einem Parfüm überlagert wird.

(10.04.2003)


Ingo Gebert

Sinngemäß wird der Kendal Flake mit den folgenden Worten umworben:
"Ein stärkerer Tabak, mit 68 % Virginia-Anteil und einem Drittel dunkler Tabake, welche dann noch 16% scharz-getrocknete indianische Tabake enthalten, dies erzeugt einen mittelkräftigen Rauch. Das bestimmende Flavour ist duftende Mandel, und diese komplexe Note wird erzeugt von einer Kombination aus 10 anderen Flavours, und beinhaltet u.a. Rosen-Geranium (in etwa rosenähnliche, storchschnabelförmige Blütenpflanze), Vanille, Rum, Tanquid (was immer das sein mag), Moschus, Heliotrop (auch ein Pflanzenaroma) und Rosenduft."

Die Beschreibung des Tabakaromas liest sich eher wie das Kochbuch einer Kräuterhexe, da war ich gespannt, was da so auf mich zukommen würde. Vom Erscheinungsbild her ist der Kendal-Flake mittel- bis dunkelbraun, er lässt sich ohne weiteres zerteilen, in die Pfeife stopfen und in Brand setzen. Nach den ersten Zügen macht sich wirklich ein blumenähnlicher Geruch als auch Geschmack in der Pfeife breit, ich empfand dieses nicht als unangenehm, hinzu kommen noch andere fruchtige Geschmacksnoten.
Diese Art, einen Tabak zu aromatisieren, ist einmal etwas Anderes das übliche Vanille-Kirsch-und-was Doktor-Oetker-sonst-noch-so-hergibt Gepansche. Der Tabakgeschmack ist auch präsent, und wird durch die Aromatisierung nicht überdeckt. Mit dem Kendal-Flake ist Gawith & Hoggarth wirklich eine interessante Kreation gelungen. Mein Glückwunsch! Von der Stärke her ist der Tabak auch nicht so kräftig wie z.B. der University-Flake oder Erinmore-Flake, so dass der Tabak durchaus ein angenehmer Tagesbegleiter ist.

Fazit: Daumen hoch, der Kendal-Flake ist ein leckerer, im Geschmacksbild abwechslungsreicher Tabak, der es verdient, auf jeden Falle einmal probiert zu werden.

(13.04.2005)


Arno Vogt

Auch hier hat der "Held" von Patrick Süßkind (Das Parfum) seine Finger im Spiel. Überwiegend ist ein "Rosen-Aroma" - blumig, vulminös. Das Aroma wird in einen hervorragenden Tabak eingeschlossen und genießt das Attribut "Let's smoke again". Die Tabakgrundsorten sind für dieses Aroma optimal abgestimmt und bieten auch Anfängern einen zungenmilden Einblick in die Welt der Aromatisierung aus Lakeland. Wenn man also mal von den üblichen Honig-Casings die Nase voll hat, dann kann dieser Tabak einem eine neue Welt eröffnen. Man darf die Flake-Stränge auch ruhig aufrubbeln und zerkleinern, das tut dem Tabak nicht weh und läßt ihn leichter genießen. 50gr pro Jahr im Sommer ist ein Genuß, den ich mal haben muß. Zu erhalten bei http://www.synjeco.ch . Um das deutliche Aroma abzumildern, empfehlen sich Meerschaumfilter oder Papierfilter.

(31.07.2006)

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