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John Aylesbury Latakia Blend
(Pfeifentabak)
| Markenname: | John Aylesbury |
| Hersteller: | Kohlhaase & Kopp |
| Mischung: | Virginia, Black Cavendish, Latakia |
| Typ: | englisch |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100g Dose |
| Preis: | 14 Euro |
Franz Wiesmaier
Da ich gerne Tabake mit Latakia rauche bin ich natürlich auch an dieser Dose vor einigen Wochen nicht vorbeigekommen, ohne sie mitzunehmen.
Aus der Dose, die aussieht wie eine Lackdose und nur mit Werkzeug zu öffnen ist, entströmt der typische Duft nach Latakia. Na ja, dachte ich, riechen tut er mal schon nicht so schlecht. Der Schnitt ist eher breit gehalten, die Feuchtigkeit müsste passen.
Vorsichtig in eine Peterson, die Latakia gewöhnt ist gestopft. Die ersten Züge sind ganz in Ordnung, ein leichter Engländer, der Dunhill EMP ist fast ein Hammer dagegen. Also etwas für den Vormittag oder auch für Latakia-Einsteiger, da auch die Virginia-Süße noch durchkommt. Aber dann brennt der Tabak einseitig nach unten, irgendwann geht die Pfeife aus. Normalerweise passiert mir das eigentlich nicht. Hab ich wohl irgendwie falsch gestopft. Am nächsten Tag wieder ein Versuch - das gleich Ergebnis. Dann eine andere Pfeife, auch hier wieder die gleichen Probleme. Bei Versuchen mit größeren und kleineren Pfeifen ( Pfanne, Big Ben Ranger) auch keine besseren Ergebnisse, öfter mit Stopfer in der Pfeife als die Pfeife im Mund, dazu jedes Mal eine Schachtel voll Streichhölzer.
Fazit:
Der Tabak wäre vom Geschmack her etwas für den Vormittag oder auch für Latakia-Anfänger. Die Dose wird noch fertiggereicht, so schlecht wäre er ja nicht, aber entweder habe ich eine schlecht Charge erwischt oder die Abbrandeigenschaften sind wirklich so schlecht - und somit kommt er für mich nicht mehr auf die Einkaufsliste. Vielleicht macht ja ein anderer bessere Erfahrungen damit.
(28.05.2002)