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Magnus Falkum MF Prime Selection 402
(Pfeifentabak)
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
Carsten Schaudel
Zunächst was der Hersteller sagt:
"Rauchfertige Flakes, sehr angenehmer leichter Geschmack und Duft, veredelt durch amerikanisches Honig- und Bourbon-Vanille-Flavour. Leichte eindrucksvolle Mischung"
Auch bei diesem Tabak offenbart sich die Stilrichtung schon bei Öffnen der Packung: ganz klar ein Aromat, allerdings ohne eine übermäßige Süße. Man riecht hier die Vanille, überlagert von etwas in Richtung Caramel oder Honig klar heraus. Das Tabakbild ist durchweg recht homogen Hell ohne jegliche Anteile von dunkleren Tabaks. Der Abbrand des Tabaks ist äußerst unproblematisch. Er wird weder zu heiß, noch fängt er an zu sottern - somit sehr gut als Einsteigertabak geeignet. Der Geschmack hält im wesendlichen was der Geruch verspricht: Einen klassischen, leuchten Aromaten mit allerdings recht wenig Tabakaroma. Nicht verschweigen möchte ich die äußerst umgängliche Raumnote. Diese ist bei meiner BH, welche was dies angeht wirklich sehr kritisch ist, auf Anhieb und mit Begeisterung durchgegangen. Es ist mir auch bei sonstigen Gelegenheiten mit diesem Tabak noch nie passiert das sich jemand darüber beschwert hat - eher ganz im Gegenteil. Ein Tabak den ich nur jedem Empfehlen kann - er hat auch in meiner Sammlung einen Stammplatz eingenommen.
Detlef Steinbrenner
Schon vor dem Öffnen der Packung strömt mir ein unausweichlicher Vanilleduft entgegen, der sich beim Öffnen voll entfalten kann. Eine helle Mixture, ohne einen Anteil von Black Cavendish, mit dünnen, kurz- bis mittellangen Fasern, die eigentlich in ihrer Schnittart ein schönes Bild abgeben (wäre nicht dieser penetrante Vanillegeruch). Da ich, wie man vielleicht schon bemerkt hat, kein Freund des genannten Aromas (bei Pfeifentabaken zumindest) bin, stopfte ich mir meine Pfeife nur widerwillig. Ich nahm dafür eine meiner älteren VN´s, die früher häufiger mit Indigo gefüllt waren. Ich hatte zwar erst Bedenken wegen eines Crossovers, aber da gab´s mit dieser Sorte keine Probleme, Vanillekekse, Vanillekuchen, Vanilleeis, alles in einer Pfeife. Da ich sonst nie solche Mixtures rauche, kann ich natürlich nicht beurteilen, ob die Aromatisierung hier stärker ist als bei anderen, ähnlichen Mischungen. Fakt ist: der Tabak lässt sich gut stopfen und problemlos anzünden; er raucht sich nicht heiß, obwohl ich es kurz mal bewusst versucht habe und er ist im Abbrand völlig problemlos. In der Pfeife hinterlässt er eine schöne hellgraue, fast weiße Asche. Er ist unheimlich leicht, der Geschmack von Tabak fehlt mir persönlich doch sehr. Die Raumnote ist überwältigend - na was wohl: Vanille! Für die Freunde solcher aromatisierten Mixtures ist er bestimmt ein (sehr) guter Tip (für mich is dat nix!!).
Oliver Riedel
Geraucht in einer Kallenberg Bent mit 9mm-Filter. Der Tabak hat eine hellbraune Farbe bei mittlerer Schnittbreite und ist somit für alle Pfeifenkopfgrößen geeignet. Trotz hoher Süße ist er nicht zu feucht und gut im Abbrand.
Der Geruch des Tabaks - vor allem im unangezündeten Zustand- erinnert stark an Zuckerwatte ;-) Eine eindeutige Geschmacksrichtung ist für mich nicht feststellbar (ich tendiere allerdings zu einem Honigaroma).
(alle: 26.08.2001)