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DTM Milonga
(Pfeifentabak)
| Markenname: | DTM |
| Hersteller: | DTM |
| Mischung: | Virginia ,Black Cavendish |
| Schnittbreite: | Ready rubbed Flake mit BC Flocken |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100 g Schmuckdose |
| Preis: | 14,10 Euro |
Manfred Arenz
Dieser Tabak kam erst Anfang 2003 in das Sortiment von Danpipe, zu sehen ist er auf deren HP: http://www.danpipe.de/Pfeifen-Tabak-Milonga-P_16024.html
Die Mischung besteht aus aufgelockertem braunem Virginiaflake, und ca. 10% Black Cavendish .
Der Duft aus der Dose erinnert mich in der Machart sofort an den Sweet Vanilla Honeydew, nur das hier statt Vanille-Honig eine für meine Nase genauso leckere Karamellnote zugefügt wurde.
Der Tabak kann aufgrund der Schnittart in Pfeifen mit mittlerem bis größerem Füllvolumen und locker gestopft werden, weiter zerubbelt paßt er auch in kleinformatige Pfeifen. Der Milonga brennt vernünftig an und glimmt problemlos bis zum Ende durch, Kondensat entsteht wenig.
Der aromatische Geschmack und die Raumnote bringen Süßpanscher und anwesende Damen sofort in Verzückung. Das Flavour und die verwendeten Grundtabake harmonisieren ähnlich wie bei dem Sweet Vanilla Honeydewund bleiben bis zum Ende der Füllung weitgehend konstant.
Geschmacklich ist der Milonga deutlich süßer und aromatischer als z.B. der Larsen 50 oder der PH Reserve Crue 4, jedoch weit weniger künstlich oder überladen als z.B. der Sans Souci.
Fazit:
Karamell-Liebhaber und Fans des Sweet Vanilla Honeydew: Zugreifen !
(12.06.2003)
Frank Nicolai
Im Falle des Milonga habe ich mich von den doch recht guten Kritiken in der Newsgroup und des Reviews von Manni dazu hinreißen lassen, den Tabak zu kaufen und zu probieren.
Ich gebe zu: zu mehr als 11 Füllungen und einer nun zu verschenkenden Dose hat es nicht gereicht. Nein, mir gefällt der Tabak nicht. Aber mir gefiel der Sweet Vanilla Honeydew ja auch nicht. Und hier hat Manni absolut Recht: Die beiden Tabake sind sehr nahe Verwandte und unterscheiden sich nur in der Aromatisierung, nicht im Tabak.
Beim Öffnen der Dose wird die Nase von Beginn an mit einem sehr süßlichen Aromagemisch aus Karamell und Honig umweht. Allerdings - und das unterscheidet den Tabak sehr von z.B. dem Larsen 50 - untermalt von einer fürchterlich künstlichen Note. Und genau das ist es, was mir den Tabak suspekt macht. Auch im Rauch wirkt dieses Aroma vor allem künstlich - vielleicht, weil es so kräftig beigemischt wurde. Etwas weniger wäre hier mehr gewesen.
Der Abbrand ist nicht zu beanstanden - man sollte den Tabak allerdings nur leicht stopfen - er wird schnell zu heiss und dann feucht, wenn er zu fest gestopft wird. Er ist auch problemlos ohne Filter zu rauchen. Und sicherlich ist die Raumnote ansprechend; wenn man das sehr kräftige Aroma mag.
Fazit:
Ich gebe zu: ich bin wohl nicht mehr prädestiniert, stärker aromatisierte Tabake zu beschreiben. Dem, der's mag, wird der Tabak munden. Und ich bin mir sicher, dass ich einen Abnehmer für den Rest
finden werde.
Aber mir ist das Aroma zu stark, zu künstlich und viel zu wenig "tabakig".
(18.04.04)