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Kärnbach No. 10
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | Kohlhaase & Kopp (?) |
| Mischung: | Verschiedene Virginias und wenig Orient (?) |
| Schnittbreite: | Normalschnitt, Crimpcut, "Dunhillschnitt" |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100g-Dose |
| Preis: | 16,40 Euro |
Christian Probst
Nach dem ersten öffnen der Dose...
...sieht man auf eine bunte Mischung der verschiedensten Braun- Rot- und Gelbtöne. Der Duft ist Tabakecht, eine leichte Virginiatypische Prise von Pflaumengeruch ist nicht verkennbar. Dennoch riecht man auch eine leicht säuerliche Note, was meiner Meinung nach auf den Orient zurückzuführen ist. Er riecht sehr angenehm.
Die Feuchte ist absolut angemessen, er ist gerade so feucht um ihn direkt zu rauchen. Offen stehen lassen würde ich ihn aber nicht. Das Stopfen ist problemlos, wie ich nicht anders bei diesem Schnitt erwartet habe.
Anzünden... auch kein Problem. Maximal zwei Streichhölzer, und die Glut ist entfacht.
Die ersten Züge schmecken sehr leicht, er gewinnt aber sehr schnell an Volumen, und der Virginiatypische leicht süßliche Geschmack entfaltet sich sehr gut. Insgesamt erinnert er etwas an den Dobie's Four Square Blue.
Anfangs kondensiert der Tabak nur wenig, aber das Kondensat nimmt nachher etwas zu, was insbesondere am Ende des Rauchopfers unangenehm sein kann. Dabei kann er auch dazu neigen, sich nur noch schwer wieder anzünden zu lassen.
Insgesamt braucht der Tabak nur wenig Aufmerksamkeit, man kann ihn "gut nebenbei" rauchen. Das Raumklima ist O.K., leicht und unaufdringlich, wie meine Freundin sagte.
Fazit:
Eine schöne, naturbelassene Virginiamixture, die in der heutigen Tabaklandschaft in ihrer Art wahrscheinlich äußerst selten anzutreffen ist. Sicherlich gut geeignet um Pfeifen einzurauchen! Insgesamt fehlt es dem Tabak an Höhen und Tiefen, was ihn leider etwas unattraktiver als einen Virginia-Flake macht. Dennoch eine sehr gut gemachter Tabak.
Prädikat: Empfehlenswert!
(01.02.2002)