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No 101

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Peter Heinrichs No. 101

(Pfeifentabak)

Markenname:Peter Heinrichs
Hersteller:Peter Heinrichs (Vertrieb)
Mischung:Virginia, Black Cavendish...
Typ:aromatisiert
Stärke:ultra-leicht
Preis:100g 12,27 EUR

Elena Ramos

Ein Blindkauf, der mich zufriedengestellt hat. Ein Tabak mit süßlicher Grundnote die den Alkohol irgendwie durchbringt, der Tabak ist aber noch zu schmecken und wird nicht vom Flavour erdrückt. Einziger Nachteil, kein Tabak für Eilige, er neigt ziemlich schnell zum zubeissen. Kondensatbildung ist o.k.
Für den Preis ist es für mich ein Tabak von gehobener Qualität, den ich wahrscheinlich noch mal kaufen werde.

(07.02.2002)


Carsten Schaudel

Aufgrund dieses Tabaks wusste ich schon bevor ich den Briefkasten geöffnet hatte das die Tabakproben da waren - dieses Aroma war selbst am nächsten Tag im Briefkasten noch wahrnehmbar.
Rein optisch ist der Tabak die bei Aromaten recht häufig anzutreffende bunte Mischung in mittelgroßem Schnitt. Die sich daraus ergebende unproblematische Handhabung mach den Tabak durchaus auch für 'Neulinge' interessant. Auf den ersten Blick also ein sehr vielversprechender 'Süsser' für zwischendurch.
Der Geschmackstest viel hingegen leider sehr ernüchternd aus. Das tolle Aroma war leider wirklich nur im ungerauchten Zustand riechbar. Unter Feuer war es ein an sich 'gesichtsloser' Allerweltstabak, den man rauchen kann aber es nicht unbedingt muss. Selbiges Bild ergab sich bei der Raumnote: Nicht unbedingt unangenehm, aber auch nichts besonderes.

Fazit: Ein Tabak den ich bestimmt nie kaufen würde.

(07.02.2002)


Adrian Schmidtke

Nr. 2 verfügt über ein sehr abwechslungsreiches Tabakbild; es überwiegt sehr heller VA (z.T. in sehr großen Fetzen), Burley und BC. Der Tabak ist schon etwas trocken, was ihm aber nicht schadet. Denn auch in diesem Zustand ist er eine wahre Aromakeule: die Tütchen wurden einwandfrei verschweißt; dennoch habe ich genau diesen Tabak bereits beim Öffnen meines Briefkastens deutlich riechen können.
Eine nähere Geruchsprobe ergibt auch hier eine Vanille-Komponente, die von einer leichten Fruchtnote getragen wird. Im Gegensatz zur #1 ist die Aromatisierung bei #2 aber geradezu kristallklar und recht aufdringlich - wenn auch weit davon entfernt zu sein, unangenehm chemisch zu erscheinen. Das Aroma kommt mir auch irgendwie bekannt vor; ein wenig erinnert es an den Winslow "rot". So riecht Tabak, den Nichtraucher mögen...
Auch dieser Tabak lässt sich aufgrund seines Schnittes sehr leicht Stopfen und brennt mit einem (!) Streichholz vollkommen unproblematisch bis zum Ende. Die Kondensatbildung ist derart gering, das es beinahe schon unheimlich ist...
Das erste Drittel besteht praktisch nur aus warmer Luft: vom Tabak ist rein gar nichts zu schmecken, die Amortisierung erscheint sehr leicht, duftig und lieblich. Der Winslow "rot" kann es also nicht sein; der hat nämlich einen guten Tabakgeschmack und einen gewissen Körper, was der #2 beides vollkommen fehlt.
Im zweiten Drittel wird der Geschmack insgesamt etwas voller und süßer, die Aromatisierung für sich betrachtet erscheint "rund" und ausgewogen. Es überwiegt die Vanillenote, begleitet von einem leichten schokoladigen Beigeschmack: Gar nicht übel - wenn da außer der Aromatisierung doch noch etwas mehr wäre. Im letzten Drittel flacht die Aromatisierung dann deutlich ab und der Tabak legt insgesamt an Gehalt etwas zu; übersteigt "leicht" jedoch zu keinem Zeitpunkt.

Zwischenfazit:
Die #2 neigt niemals zum Heißwerden, brennt unproblematisch ab und hat ein gelungenes - wenn auch sehr starkes - Flavour. Meine Begeisterung hielt sich dennoch in Grenzen: sie ist mir schlicht zu leicht, zu flach, zu nichtssagend. Die verwendeten Grundtabake lassen sich nicht einmal erahnen.

(07.02.2002)


Michael Heiler

Geruch: Süßlich (süßer als Nr. 1), vielleicht nach Caramell? Tabakbild: Schöne Mixture, voll hell-goldigen breiten bis dunkelbraun/schwarzen schmalen Streifen - ein einzelnes "Riesenstück" von hellbraunem Tabak war dabei, mit Adern. Erstes Anzünden: Eher mild, leicht fruchtig - Raumnote angenehm süßlich Verlauf: wird kräftiger mit der Zeit, verliert an Süße, Tabakgeschmack nimmt zu.

Fazit:
Interessant - möchte hier wirklich gerne wissen, welcher Tabak dahinter steckt...

(07.02.2002)

(Blindtest)

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