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Torben Dansk No. 14 - Navy Cut
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Torben Dansk |
| Hersteller: | DTM |
| Mischung: | Viginia |
| Schnittbreite: | Flake |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | 50 Gramm Runddose |
| Preis: | 12,50 DM |
Frank Nicolai
Im DAN PIPE Katalog liest es sich so: "Diese Flake-Spezialität dänischer Art... ist voll und aromatisch im Geschmack, dabei besonders weich und mild im Rauch..." Der Tabak ist in der Farbe von den hellen Virginiasorten bestimmt. Er lässt sich sehr leicht aufrubben; das sollte man auch tun, denn im Ganzen geraucht entfaltet er sein Aroma nicht so gut. No. 14 lässt sich gut an- und durchrauchen, ein mehrfaches Anzünden ist nicht nötig.
Im Geschmack erinnert er mich sehr an Timms No Name Gold - ich halte diese beiden Tabake für enge Verwandte. Wobei der Torben Danks No. 14 unproblematischer zu rauchen ist und einen zu heftigen Zug nicht sofort durch Zungenbrennen quittiert. Nummer 14 ist etwas ausgewogener, jedoch nicht ganz so süß. Eine Aromatisierung ist nur in Ansätzen vorhanden, also kaum zu spüren - vielleicht fehlen mir auch Vergleichsmöglichkeiten zu "reinen" Virginia-Flakes und ich halte den Geschmack dieses Tabaks für den reinen Virginia-Geschmack...
Torben Dansk No. 14 ist ein Tabak, der mit Ruhe und Bedacht geraucht werden will, günstigerweise aus großen Pfeifenköpfen. Dann glimmt er gut und es bleibt nur etwas weiße Asche über.
Fazit:
Dieser Flake sei Anfängern in jedem Falle empfohlen. Ich weiß, dass ich nicht nur diese eine, erste Dose mit diesem Tabak geraucht habe.
Zu erhalten bei DANPIPE und bei Timms in Hamburg.
Frank Nicolai
Ich kenne diesen Tabak bereits seit längerer Zeit - habe ihn sogar schon reviewt. Da sich jedoch mein heutiger Eindruck von meinem damals beschriebenen sehr unterscheidet möchte ich ein paar Zeilen zum Tabak loswerden.
Während ich damals den TD 14 noch mit dem Timms No Name Gold verglich, kommt mir heute eher der Torben Dansk 15 - Sailors Flake und der Skippers Flake in den Sinn.
Wie ich letztens schon einmal kritisch anmerkte, sind die DTM-Flakes kaum noch als solche zu bezeichnen. Eher ähneln sie wirren Haufen von Tabakfasern, die in einer Richtung liegend in die Dose geworfen wurden. So also auch der hier Beschriebene.
So ist zwar das Stopfen und Entzünden sehr einfach; der Abbrand für einen Flake aber viel zu schnell (für mich). Die vorhandene Feuchte im Tabak lässt nach ein, zwei Wochen Lagerung (der geöffneten und wieder geschlossenen Dose) etwas nach, so dass der Tabak rauchbar wird und die Kondensatanfälligkeit des frisch geöffneten Tabaks nachlässt.
Sicherlich stimmt noch immer, dass ich vor allem den leichten Geruch nach getrockneten Aprikosen verspüre (im Geruch wie auch im Geschmack) und beim filterlosen Rauchen auch Tabakgeschmack (leicht bitterlich und gleichförmig würzig) erkennen kann; insgesamt ist mir der Tabak jedoch inzwischen zu leicht geworden. Und: zu beliebig.
Sicherlich hat sich mein Geschmack verändert; aber auch der Tabak. Und was von Beiden nun besser und was Schlechter wurde... wer weiß das schon.
Fazit:
Der TD 14 Navy Flake kommt mir wie der kleine, leichtere Bruder des TD 15 Sailors Flake vor. Er ist sicherlich noch immer anfängerfreundlich. Aber einem Raucher, der gerne VA-Flakes raucht wird er zu gewöhnlich, zu langweilig und wahrscheinlich auch zu leicht sein.
Deshalb nehme ich meine damals ausgesprochene Empfehlung etwas zurück.
(18.07.02)