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Bonner Pfeifen und Zigarrenhaus No 63 Kreuzbergkapelle
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Bonner Pfeifen und Zigarrenhaus |
| Hersteller: | Kohlhaase und Kopp |
| Mischung: | Virginia |
| Schnittbreite: | Mixture, schmal und langfaserig |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 100g Hochdose |
| Preis: | 14,70 Euro |
Manfred Arenz
Es gibt auch naturbelassene Tabake, welche ohne Flavouring hocharomatisch sind. Diese Hausmischung ist solch ein Tabak.
Der Tabak duftet intensiv nach Pflaumen und frischem Heu, das Aroma entsteht aber ausschließlich durch die Mischung von Virginiasorten ohne Aromazusätze.
Die Schnittart ist zum Rauchen aus Pfeifen aller Größen geeignet, es sollte aber unbedingt nicht zu fest gestopft werden. So brennt der Tabak bereits beim ersten Anfeuern gut an und macht die ganze Füllung hindurch keine Probleme. Dabei sollten die Züge vorsichtig und langsam genossen werden, der Tabak brennt recht schnell und kann leicht zu heiß geraucht werden !
Sanft geraucht ist diese Mischung ein Hochgenuß, der auch Liebhabern von Süßen und aromatischen Mischungen gefallen wird.
Zu heftige Züge werden durch einen scharfen Biß quittiert, hier hilft eine kurze Pause, die den Geschmack keinesfalls beeinträchtigt.
Es entsteht bei leichter Stopfung und sanften Zügen so gut wie kein Kondensat und der Tabak brennt fast rückstandslos zu Ende.
Fazit:
So lecker kann reiner Virginia sein !
Ein idealer Einrauchtabak, oder einfach so zum Genießen. Anfänger sollten das sanfte Rauchen unbedingt beherrschen, ansonsten ohne Einschränkung empfehlenswert !
(25.01.2004)
Manuel Evertz
"Sonnengereifter Virginia, handverlesen und naturbelassen. Eine leichte Süße entsteht ausschließlich durch die Auswahl der erstklassigen Virgin-Graden, also reine Pflanzenauszüge. Kein Flavour. Langfaseriger Schnitt."
So steht es auf der Dose. Nimmt man Planta's "Image" als Maßstab für naturbelassene Tabake, ist die Nr. 63 ein Aromat. Da aber dann nahezu alle Pfeifentabake Aromaten wären, nehme ich lieber den Peterson Sherlock Holmes als Maßstab für naturbelassene Tabake und damit wäre die Nr. 63 auch ein naturbelassener Tabak.
Ähnlich wie der Sherlock Holmes riecht auch die Nr. 63 beim Öffnen der Dose sehr süßlich und es drängt sich der Eindruck einer Aromatisierung auf. Der Tabak ist gleichmäßig geschnitten und von gelber bis rötlicher Farbe. Stängel oder Äste hab ich noch nie gefunden, es handelt sich also um gute Grundtabake. Die Feuchtigkeit ist genau richtig, um ihn direkt in die Pfeife zu stopfen, mit wenig Mühe zu entzünden und dann ohne großes Nachfeuern am Glimmen zu halten. Dabei entsteht so gut wie kein Kondensat und ein Zungenbrennen konnte ich auch nicht bemerken. Den rein technischen Indikatoren nach dürfte dieses Kraut also wirklich nicht aromatisiert sein.
Der erste Eindruck beim Ziehen an der frisch entzündeten Pfeife (wie immer ohne Filter) ist Tabak mit einer Nuance des beim Öffnen gerochenen Aromas. Und der Tabak schmeckt einfach lecker. Das Aroma
rückt dabei von Zug zu Zug immer weiter in den Hintergrund bis es gegen Mitte der Pfeife ganz verschwindet. Trotzdem kippt der Tabak nicht, da der Hauptgeschmack von der Grundsüße der Virginias getragen wird, die bis zum Ausgehen erhalten bleibt. Ein richtig leckeres Raucherlebnis bis die Pfeife aus ist. Übrig bleibt dabei ein Häufchen weißer Asche und ein nahezu trockener Rauchkanal.
Von der Stärke würde ich ihn irgendwo zwischen leicht und Medium einordnen und er ist für mich der tägliche "Snacktabak" geworden, den ich immer gerne mal zwischendurch in kleinen Köpfen rauche, wenn nicht viel Zeit aber trotzdem Zeit genug für ein kleines Pfeifchen ist. Die Nr. 63 ist ein Beispiel dafür, dass Planta nicht nur "Soße" heissen muss. Der Tabak ist von sehr hochwertiger Qualität, schmeckt einfach klasse und bekommt von mir ein uneingeschränkt empfehlenswert.
Online bestellbar bei http://www.bonner-cigarrenhaus.de
(30.04.2006)