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John Aylesbury No. 666
(Pfeifentabak)
| Markenname: | John Aylesbury |
| Hersteller: | Kohlhaase ? |
| Mischung: | Virginia , etwas Black Cavendish |
| Schnittbreite: | ca. 1,5 mm breiter Normalschnitt |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 50 g Pouch |
| Preis: | 6,-- Euro |
Manfred Arenz
Den JA 666 habe ich mir zum Einrauchen gekauft, auch weil ich ihn bislang nie probiert hatte. Der Tabak hat eine rauchtechnisch problemlose Schnittart, ist sehr dezent aromatisiert (keine Ahnung, nach was) , und im Geschmack nicht langweilig und auch nicht die Pfeife prägend.
Der Duft aus dem Pouch ist leicht süßlich, aber schwer definierbar. Stopfen, anzünden und abrauchen gehen problemlos vonstatten, der Tabak schmeckt leicht würzig und entfernt süßlich, neigt allerdings zur Schärfe.
Fazit:
Ein dezenter Aromat, den man beruhigt zum Einrauchen oder zum nebenher rauchen nehmen kann. Wegen der schnell entstehenden Schärfe würde ich ihn nicht unbedingt Anfängern empfehlen (wie es JA in der Produktbeschreibung tut); kann allerdings auch sein, dass die Schärfe bei Verwendung von Filtern nicht auftritt!
(14.11.2001)
Franz Wiesmaier
Herstellerbeschreibung: Aromatischer Virginia und doppelt fermentierter, milder Black Cavendish sind die Hauptkomponenten diesen weichen dänischen Tabaks. Eine Mischung, die durch einen feinen, dezent-süßlichen Geschmack gekennzeichnet ist. Eine besondere Empfehlung für den Anfänger.
Beim letzten Besuch in Passau meinte Weiherer: Den musst du probieren, den magst du sicher – woher er wohl meine Geschmack kennt ;-)
Im Biergarten bei meinem Stammgriechen dann das erste Öffnen und Beschnuppern. Wonach mag der wohl riechen. Auch meine Frau meinte: Riechen tut er gut, aber ich weiß nicht, wo ich das einordnen soll. Nach längerem Beraten kamen wir überein dass es vielleicht am ehesten nach Kaffee mit Whisky schmecken könnte, wobei eher der Whisky und weniger der Kaffe in den Vordergrund tritt, es könnte aber auch ganz was anderes sein. Jedenfalls: Er riecht gut.
Das Stopfen geht problemlos, für Anfänger wäre aber zu raten: Nicht zu fest stopfen, da der Tabak frisch aus dem Pouch doch sehr feucht ist. Auch das Anzünden ist kein Problem. Der Tabak kommt mit einer Würze, die man nicht erwartet hätte. Die leichte Süße, die man aufgrund des Duftes erwartet hätte muss man dagegen schon fast erahnen. Am ehesten würde ich den Tabak vielleicht mit dem MB Stockton vergleichen, aber ganz ohne das MB-typische Honig-Aroma. Die Würze ist wieder sehr schwer zu beschreiben, vielleicht irgendwie in Richtung Liebstöckl (Maggi), das aber auch nur angedeutet. Der Tabak brennt ohne Nachfeuern vollkommen zu Ende und behält die von Beginn an prägende Würze bis zum Schluss bei.
Bei zu schnellem Rauchen neigt er aber etwas zu leicht pfeffriger Schärfe, die aber auch nicht unangenehm ist.
Fazit:
Weiherer hatte recht: der Tabak schmeckt mir, er ist ein sehr dezenter Aromat, der mit und ohne Filter gut und würzig schmeckt. Wer jedoch aromatisches von diesem Tabak erwartet, sollte lieber die Finger davon lassen, er wird enttäuscht sein. Auch als Anfängertabak würde ich ihn nicht einstufen. Liebhabern von MB Club blend oder MB Mixture und ähnlichen würde ich ihn als Abwechslung empfehlen.
(14.07.2003)