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No Name Weiß

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Timms No Name Weiß

(Pfeifentabak)

Markenname:Timms
Hersteller:DTM
Schnittbreite:Mixture
Typ:stark aromatisiert
Stärke:leicht
Verpackung:50 g Pouch/200 g Vaku-Pack
Preis:6,50 Euro/22,90 Euro (November 2011)

Mario Reith

Dieser Tabak wird in einer 50gr. Runddose oder einer 200gr. Dose mit Klemmdeckel geliefert. Der Abbrand ist gut ein mehrmaliges Anzünden ist nicht erforderlich. Der Tabak ist sehr süß im Geschmack, der sich bis zum Ende hin hält auch die Raumnote ist sehr angenehm. Für mich der bisher teuerste aber auch beste "No Name" Tabak, von diesem Tabak habe ich nicht die letzte Dose bestellt.


Daniel Bader

Der no name "weiß" hat in der Anfangszeit meiner Dan Pipe Bestellungen immer zum Standard gehört. Nach 2 Jahren Pause, in denen ich mich in Richtung englische Mischungen bewegte, habe ich diesen Tabak mal wieder bestellt. Beim öffnen des Pouches kam mir sofort der bekannte starke Vanilleduft entgegen und mit ihm die Erinnerung an meinen uralten Ford Escord aus meiner Studienzeit, der durch mehrere Duftbäumchen ebenfalls mit diesem Geruch geradezu verseucht war. HACH, der seelige Escord ... gehört wohl nicht hierher.

Am Bild des Tabaks hat sich nichts geändert. Immernoch dominieren schwarze und mittelbaune Töne. Der Schnitt ist durchschnittlich 2mm breit und 10 mm lang. Die schwarzen Anteile sind leicht gepreßt. Strünke, die früher immer mal dazugehörten, habe ich nicht finden können.

Das Anzünden gestaltet sich unproblematisch, ebenfalls wie früher. Der no name "weiß" braucht eine Weile Feuer unter dem Hintern, wobei er sich leicht aufbäumt, dann glimmt er fröhlich vor sich hin.

Die ersten Züge offenbaren aber etwas neues. Offenbar wurde die Tabakmischung oder zumindet eine Zutat verändert. Statt des früheren Vanille-Flashes herrscht jetzt ein seifiger Ton vor, den ich absolut nicht erwartet habe. Vanille ist natürlich immer noch zu schmecken. Der seifige Eindruck hält im ersten Drittel der Füllung weiter an um sich dann langsam zu verabschieden.

Danach kommt bekannte Geschmack des no name "weiß" zum Vorschein. Etwas beißender als in meiner Erinnerung ist er allerdings. Der Tabak erfordert ein sorgfältigeres Rauchen, als es in den der Vergangenheit der Fall war. Nachteilig erscheint mir das aber nicht. Es ist immernoch ein "easy smoke".

Gelegentlich ist Nachfeuern notwendig, der Tabak- und der leichte Seifengeschmack erscheinen dann wieder kurzzeitig. Für den Gesamtgeschmack ist das kein Problem, erneutes Anzünden schadet ihm nicht. Der Tabak ist für mich also weiterhin als "Arbeitstabak" geeignet.

Was vom Genuß übrigblieb, ist ein sehr kleiner Rest grauer Asche mit einigen wenigen dunkleren Einsprengseln.

Raumnote: Die Frage nach dieser wurde von meiner kurz zuvor in's Arbeitszimmer gekommenen Frau spontan mit einem Hustenanfall beantwortet. Ich weigere mich allerdings hartnäckig zu glauben, daß dieser auch nur im entferntesten mit meiner Tabakwahl zusammenhängt. Am nächsten Morgen hat sie mir dann bestätigt, daß Vanille erkennbar und die Raumnote insgesamt sehr ansprechend ist.

Ich freue mich auf weitere Füllungen und werde den Tabak weiterhin als Abrundung meines Gesamtvorrates im Haus haben und in der Vorweihnachtszeit häufiger rauchen.

(11.10.2004)


Sebastian Zeh

Herstellertext
Die absolute Nr. 1 in dieser Reihe. Diese Mixture schmeckt wie sie duftet: angenehm sanft, mit dem Aroma von mexikanischem Honig und Bourbon Vanille. Für alle Pfeifengrößen zu empfehlen.

Optik, Haptik & Handhabung Die Mixture kommt tiefschwarz mit einigen blonden, und wenigen hellbraunen Streifen daher. Meine 2 Pouches waren bisher strunkfrei. Er kommt etwas feucht daher, und trocknet auch nicht zu schnell aus, vermutlich wurden großzugig Feuchthaltemittel eingesetzt, was bei (Hoch)aromaten ja nichts schlechtes sein muß.
Der Pouchgeruch ist recht heftig, Vanille und eine Süße, welche vermutlich vom oben genannten Honig kommt, dominieren deutlich. Tabak ist kaum zu erschnüffeln.

Rauchvorgang & Aroma
Das Stopfen ist problemlos. Für mich reichen in der Regel zwei Feuerungen aus, um die Füllung bis zum Ende durchzurauchen. Bei den ersten Zügen kommt das Poucharoma voll zum tragen, danach beruhigt es sich, und wird deutlich angenehmer. Raucht man den Tabak nicht zu heiss, dann hält das Aroma von Honig & Vanille bis zum Ende.
Das Aroma ist recht intensiv, und leicht künstlich, aber meiner Meinung nach voll im Rahmen des Erlaubten. Auch mehrmaliges Erlöschen & Wiederanzünden nimmt der Tabak nicht krumm, wobei ich die Pfeife nie stundenlang erkalten liess, sondern nur für ~ 15 Minuten.

ACHTUNG: Der Tabak hinterlässt ein deutliches Crossover in der Pfeife. Eine eigene Pfeife für Vanille-Hocharomaten oder auch für diesen allein ist angeraten.

Mein Fazit
Der No Name Weiß ist beileibe keine fein auskomponierte Mischung wie andere DTM Aromaten (zBsp Da Vinci), aber ich kann nachvollziehen weshalb er die Nummer 1 der Serie ist, stellt er für Aromatenliebhaber doch einen gesellschaftstauglichen und preiswerten Alldaysmoke dar. Menschen die nur Naturreine und/oder Engländer rauchen sollten allerdings die Finger davon lassen. Ich rauche ihn gerne, und freue mich besonders auf Herbst & Winter, wo er imo seinen vollen Charme wird ausspielen können. Die Triebtäterpackung wird es bei mir wohl nie werden, aber immer mal wieder ein Pouch wird meinen zukünftigen DanPipebestellungen sicher beiliegen.

(08.11.2011)

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