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Old Dublin

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Peterson Old Dublin

(Pfeifentabak)

Markenname:Peterson
Hersteller:Peterson (Steuernummer: 92130)
Mischung:Zypriotischer Latakia, Virginia, Black Cavendish und griechischer Orienttabak
Schnittbreite:ca.2mm / kurzfaserige Mixture
Typ:englisch
Stärke:medium
Verpackung:50g Runddose
Preis:15,50 DM

Matthias Kohrs

Der Old Dublin wurde mir empfohlen als ich nach einer etwas weniger kräftigen Alternative zum Early Morning Pipe fragte. Als Alternative war er ein Volltreffer, etwas weniger kräftig kam er mir anfangs zwar vor, ich kann aber nicht mehr nachvollziehen wie ich zu dieser Einschätzung kam- die nehmen sich nix.
Das Tabakbild mit den kurzen, hellbraunen bis fast schwarzen Fasern unterscheidet sich ebenso wenig wesentlich vom EMP wie der Geruch: kräftig, würzig, rauchig, klar akzentuiert, in der Nase kitzelnd ohne scharf zu sein. Die Beantwortung der Frage wie sich dieser Geruch zusammensetzt bzw. von welchen Tabaksorten er herrührt muss ich kompetenteren überlassen, dominierend ist eindeutig der Latakia.
Der Tabak ist leicht zu stopfen und brennt unproblematisch und vollständig ab, ohne viel Kondensat zu entwickeln. Und er schmeckt mir hervorragend, volles würziges Aroma ohne störende Untertöne, wobei ich hier selbstverständlich das Tabakaroma und nicht irgendetwas zugesetztes meine. Wie der Early Mornig Pipe hat er einen vollen Körper bei einem etwas schlankeren Fundament als zum Beispiel Balkan Sobranie oder Nightcap. Der Geschmack ist meiner Meinung nach einen kleinen Tick "dunkler" als der des EMP, das liegt aber im Rahmen der Tagesform des Rauchers- wenn man die Deckel der Dosen gegeneinander vertauscht dürften wohl die wenigsten merken dass da was nicht stimmt.

Fazit:
Neben dem EMP mein Lieblingstabak, und aufgrund des günstigeren Preises von beiden der bevorzugte.

(14.04.2001)


Ingo Gebert

Die Komponenten des Tabaks sind: Virginia, Latakia, Orient und Kentucky. Nicht, das dieses etwas ungewöhnliches wäre, aber die auch in diesem Fall macht es die Mischung. Aber der Reihe nach: Beim Öffnen der Dose strömt mir der typische Latakiageruch, gepaart mit einem dezenten Virginiageruch entgegen. Ein Flavouring ist nicht auszumachen. Den Tabak schnell in die Pfeife eingebracht, angezündet und hinein in das Vergnügen. Dies geht auf Grund des Schnitts doch relativ problemlos. Während der ersten Züge dominiert der Virginia, man könnte den Tabak an dieser Stelle fast schon lieblich nennen. Doch dann kommen die Würztabaken zum Einsatz, erst wird der Latakia stärker, und schließlich kommen noch dies restlichen Würztabake mit in das Spiel. Mir hat dieser Geschmack zugesagt, dieser Tabak ist kräftiger als Bill Baileys Balkan Blend, den ich kurz zuvor geraucht habe. Allerdings wird der Old Dublin auch wiederum so stark, dass es unangenehm ist. Für einen Pfeifenfreund, der zum ersten Mal Bekanntschaft mit der englischen Richtung macht, würde ich diesen Tabak nicht empfehlen.

Fazit:
Daumen hoch, ein guter und kräftiger Engländer, der es verdient, noch öfters genossen zu werden...

(20.12.2001)


Armin Kaar

Was soll ich sagen, der Tabak ist einfach wunderbar, aber alles der Reihe nach.

Der Old Dublin war der dritte Engländer den ich probiert habe.

Die Dose in der er daherkommt ist einfach bezaubernd. Nicht kitschig, aber sehr auf alte Werte bedacht, so wie ich mir eine Irische oder Englische Tabakfirma vorstelle.

Die Erwartungen die man aufgrund des Dosendeckblattes hat werden von dem Tabak mehr als befriedigt.

Also öffnen wir mal die Dose: Wie die Balkan Sobranie ist der Old Dublin so dunkelbraun, dass er schon fast schwarz ist.

Der Geruch der die Nase kitzelt ist mit Abstand mein Liebling, denn er ist nicht allzu Torfig, sondern unheimlich würzig und absolut nicht aufdringlich.

Dann stopfen wir ihn mal in die Pfeife: Der Schnitt ist dünn und langfasrig, also lässt sich der Tabak wirklich gut in die Pfeife einbringen. Das Anzünden geht ganz leicht von der Hand.

Nachdem der Tabak ordentlich glimmt wird der Gaumen von einem würzigen Geschmack verwöhnt. Der Old Dublin ist jedoch nicht eine einfache Gewürzbombe, nein, die Tabaksorten sind unheimlich gut aufeinander abgestimmt. Der Latakia dominiert zwar eindeutig den Geschmack, lässt aber auch die anderen Sorten „zu Wort kommen“.

Er brennt gutmütig ab ohne großartig Kondensat oder Hitze zu erzeugen. Von der Stärke würde ich ihn eher bei mittel bis stark einordnen.

Einziger Nachteil ist der Preis von 10 Euro/Dose. Gut, der Tabak ist sein Geld wert, aber aufgrund der Stärke und des Preises am besten für die gewissen Stunden am Abend geeignet.

03.01.2005)


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