daft.de

.

Aktuelles

Termine

Pfeifen

Tabak

Schnupftabak

FAQ

Artikel

Bücher

Download

Läden

Linklisten

Zigarren

Hilfe

Mailingliste

Kontakt

Impressum


Orlik Erinmore Balkan Mixture

zurück

Orlik Erinmore Balkan Mixture

(Pfeifentabak)

Markenname:Balkan Mixture
Hersteller:Orlik
Mischung:Virginia, Orient, Latakia
Schnittbreite:relativ schmal geschnitten, langfaserig
Typ:naturbelassen
Stärke:medium - stark
Verpackung:50g Dose
Preis:8,65 Euro

Manfred Arenz

Herstellertext:
A mellow and delicate flavour providing a satisfying smoke. Oriental bright Virginias, and Latakia leaf give a nice cool smoke.

Seit dem Verschwinden des Balkan Sobranie haben schon Einige versucht, diese Mischung nachzubauen. Da dieser Tabak schon länger vom Markt ist, mag der Reviewleser berücksichtigen daß durchaus Erinnerungsoptimismus bei einem Vergleich mit einem Nachbau im Spiel sein kann...

Der erste Eindruck: schwarz-goldener Ribbon Cut, kein moderner Breitschnitt. Der Duft: Latakiaaaah ! Leider vermisse ich die leicht ledrige Note des Originals....

Gestopft ist das Kraut ohne viel Vorbereitung und Federlesens - leicht angedrückt - Feuer frei
Der Tabak brennt gutmütig ab, und die ersten Züge lassen Einem vor Grinsen fast die Pfeife den Halt im Mund verlieren: Da isser !

Würzig, etwas scharf, mit der Note nach Gerberei auf der Zunge, dabei rund und doch pfeffrig.... Ab und an vermutet man, daß der Geschmack weicher wird - dann der übernächste Zug: Und wieder holla

Trotzdem überfordert die Balkan Mixture nicht, mit Muße geraucht ist sie wie ein Pfeffersteak mit Genuss gegessen. Kondensatarm, willig brennend - Klasse !

Fazit:
Er ist wieder da - wenn nur der Preis nicht wäre! (Aber alte Originale auf ebay gehen 10 mal teurer....)

(06.04.08)


Rolf Öttking

Pouchduft Latakia (deutlich),etwas heuig, eine Spur säuerlich

Farbspiegel: alle Brauntöne von hell bis dunkel etwa gleichmäßig vertreten

Schnittbreite: ca 1mm, lang-, mittel- und kurzfaserig, Ribbon Cut

Konditionierung: sehr gut konditioniert und gleichbleibend, also schließt entweder die Dose sehr gut, oder der Tabak enthält Feuchthaltemittel (PG, Propylenglykol)

Bemerkungen: ist im Stile der klassischen englischen Mixtures gehalten, der Balkan Sobranie ist wohl (unausgesprochen) Pate, aber an diesen habe ich keine nennenswerten Erinnerungen, kann also auch keinen Vergleich mit diesem ziehen.

Anzünden: problemlos, bei normalem Rauchen ohne allzu große Aufmerksamkeit (aber ziehen muß man schon)

Erste Züge: zunächst sanfter, aber deutlicher Geschmack nach Latakia, gute natürliche Süße, leichte Säure, im Hintergrund ein wenig Heuaroma

Erstes Drittel: kann durch leichtes regelmäßiges ziehen am Glimmen gehalten werden, wird geschmacklich etwas ausgewogener, d.h., der Latakia schmeckt nicht mehr so sehr vor, bleibt aber Hauptakteur, leichte Karamellisierung vielleicht von zuckerhaltigem Casing.

Zweites Drittel: wird würziger, runder, gleichbleibend süß bei abnehmende Säure, beim Heißrauchen etwas bitter. Vorsichtiges ziehen ist angesagt. Der Geschmack macht einen Gesamteindruck, in dem ich außer dem immer noch deutlichen, aber nicht dominantem) Latakia nur wenig Komponenten isolieren kann.

Letztes Drittel: recht würzig, aber noch ausgewogen. keine neuen Aromen spürbar

Stärke: medium, im Anfang etwas leichter.

Fazit:
Wie oben schon erwähnt, ich weiß nicht, ob der Tabak es mit dem berühmten BS aufnehmen kann, immerhin scheint er ein guter, soweit typischer Engländer mit hinreichender Entwicklung und Ausgewogenheit zu sein. Ich werde noch ein paar Füllungen brauchen, um herauszufinden, wie weit seine Komplexität reicht.
Die Zukunft wird zeigen, ob er über die Zeit genügend Konstantheit beweist. Es wäre zu wünschen, daß man der Sorte genug Zeit läßt, um sich zu beweisen.

(01.12.2008)

Aktuelle Änderungen (alle) | Edit SideBar Letzte Änderung dieser Seite: 05.01.2011 13:39 Uhr bearbeiten | drucken | Versionen