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Piccadilly-Mixture

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Roman Peter Piccadilly - Mixture

(Pfeifentabak)

Markenname:Roman Peter
Typ:naturbelassen
Stärke:medium
Preis:50g Fr. 7.20, 100g Fr.14.

Manfred Arenz

Schnittart: Mix-Cut aus 1,5-3 mm breiten Streifen und gerissenen Anteilen.
Tabak: Helle und dunkle VA`s , Orient , Latakia
Testpfeife: etwas weiter gebohrte Courrieu ohne Filter

Der erste Eindruck des Duftes ist : rauchig und herb ! Der Tabak lässt sich recht schwer anzünden, ich brauchte 3 Feuerungen, bis er glimmte.

Der Geschmack erinnerte mich ein wenig an Rattray`s Black Mallroy, es entwickelt sich vom ersten Zuge an und bis zum Ende eine würzige Süße, die rauchigen und herben Noten bleiben sehr stark im Hintergrund.

Der Tabak glimmt sehr angenehm in einem Zug bis zum Ende durch, ohne nennenswert Kondensat zu bilden oder scharf zu werden, die Stärke legte von mittel bis mittel-schwer zum Schluss ein wenig zu.

Mein Tip: Ein Rattray (bzw. K&K) ?


Frank Nicolai

Schon der Umschlag duftete intensiv nach englischem Tabak. Nur gut, dass der Briefkasten außer Hauses angebracht ist - meine Mitbewohner mögen den Geruch meiner Latakiadämpfe nicht so sehr.

Die Probe 1 war (wie alle drei Proben) in einem kleinen durchsichtigen Plastebeutel eingeschweißt. Beim ersten Anblick meinte ich Virginia, Orient und Latakia zu erkennen. Nach dem Öffnen vermute ich aufgrund der Konsistenz einiger der tiefdunklen Tabakstücke auch einen gewissen Anteil an BC im Tabak. Der Geruch konnte den Latakia-Anteil nicht verleugnen; im Geschmack ist er dann jedoch nur wenig vernehmbar; gibt hier nur ein wenig Würze hinzu.

Da der Tabak relativ klein geschnitten ist lässt er sich leicht stopfen und entzünden. Die ersten Züge waren enttäuschend: der Tabak ist sehr leicht. Im laufe der Zeit gibt sich das und er legt ein wenig zu - ohne allerdings mehr als leicht-medium zu werden. Den Geschmack möchte ich ein wenig sauer, ein wenig rauchig und leicht süß nennen. Die Süße ist mild und zungenschmeichelnd, genügt aber nicht, um einen eigenständigen Geschmack zu kreieren. Insgesamt kommt mir der Tabak wenig ausdrucksstark vor. "Nett" wäre wohl das Wort, um ihn zu charakterisieren.

Zum Ende hin wird der Tabak - obwohl die Pfeife kühl bleibt - bitter und traurig. Die Asche ist hellgrau und relativ fein.

Fazit:
Nichts, was ich mir wirklich kaufen würde. Ich finde den Tabak langweilig - habe aber auch nur zwei Füllungen rauchen können. Ich vermute mal, dass es sich um einen Schürch-Tabak handelt, wenn auch die Schnittart nicht meinen Erfahrungen mit Schürch's entspricht. Aber der Grundgeschmack des Tabaks erinnert entfernt an solche Mixturen wie Onyx oder Amoun.

(11.09.2001)

Dieser Tabak wurde als Blindtest verschickt

Es handelt sich um eine Hausmischung von Roman Peter (www.peterpfeifenbau.ch). Es handelt sich dabei nicht um Fertigprodukte von Stanwell oder K&K, sondern um im Laden aus Rohtabaken nach eigenem Rezept angefertigte Mixturen. Der Gedanke an Schürch ist gar nicht so verkehrt, da Roman dort auch Grundtabake einkauft.

Hier die offizielle Beschreibung:
Piccadilly - Mixture:
Eine weiche, klassische Mischung mit besten US- Virginia- Tabaken und einem geringen Anteil sortierter Latakia- Blattspitzen. Exklusiv und gediegen in der Ausstattung. Eine milde, englische Mischung.
50g Fr. 7.20
100g Fr.14.40

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