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Rednut

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Mc Lintock Rednut

(Pfeifentabak)

Markenname:Mc Lintock
Hersteller:McLintock of London
Mischung:Virginia, Burley
Schnittbreite:recht schmaler Schnitt
Typ:aromatisiert
Stärke:medium
Verpackung:50 g. Pouch

Björn Hollensteiner

Mein Versuch, einmal einen Tabak mit Nuss - Flavour zu probieren, ging mit dem McLintock Rednut gründlich in die Hose. Schon beim Öffnen des Pouch erinnerte mich der Geruch an den "Rum and Maple", den ich auch noch einmal irgendwann hier verreißen werde. Keine Spur irgendeines Nussduftes, eher eine eigentlich nicht unangenehme Rumnote. Der Tabak ist beinahe einheitlich braun gefärbt, der Schnitt schmal. Mein Pouch war auch schon ziemlich ausgetrocknet (wohl ein Ladenhüter..).
Die Hoffnung, aus dem Rumduft würde nach dem Anzünden noch ein Nussduft werden, erfüllte sich leider auch nicht. Im Gegenteil: auch das bisschen Flavour, das ja offensichtlich da war, verabschiedete sich und machte einem beißenden, auf der Zunge brennenden Gestank Platz. Die Verringerung des Rauchtempos nutzte da nur unwesentlich. Die Raucheigenschaften sind zwar ganz annehmbar, Kondensat bildet sich nur wenig und die Asche ist fein und hellgrau. Aber die Raumnote bleibt über die gesamte Füllung hin unangenehm.

Fazit:
Ein leider insgesamt gesehen ziemlich unterdurchschnittlicher Tabak. Nachdem ich eine Weile den sehr guten McLintock Black Cherrie geraucht hatte, hatte ich wohl zu voreilig auf die Qualität des Rednut geschlossen. Ein Tabak, den ich ebenso wenig aufgeraucht habe, wie den Rum & Maple, wobei hier der Ehrenrettung halber gesagt werden muss, dass zumindest die Tabakqualität etwas besser ist. Aber ich rauche einen Tabak ja nicht nur aufgrund der Raucheigenschaften!


Manfred Arenz

Tabake mit Nußflavour gibt es nicht allzu viele, außer dem Rednut kenne ich eigentlich nur den Nut & Berry von Pöschl und (Leider schon länger aus dem Sortiment genommen) den Sweet Nut von Danpipe.

Während der Sweet Nut lange Zeit ein Favorit war , und man den Nut & Berry auch rauchen kann, ist beim Rednut das Flavouring IMO an der Grenze des Erträglichen. Man erschnuppert einen herben Nußlikör, chemische Süße und das sogenannte Planta-typische Grundaroma.

Auch Lüften nützt nichts, nach dem recht unkomlizierten Stopfen und willigem anbrennen macht sich sofort ein beißendes Aroma auf der Zunge breit (Zungenbrennen wie hier hatte ich ewig nicht!), begleitet von einem brandigen Ton nach verglommenem Papier. Auch langsamstes Ziehen macht die Sache nicht erträglicher.
Immerhin ist der Brand und die Kondensatentwicklung ganz ordentlich, aber was hilft es, wenn die Zunge sich wie eine Steppdecke beim Rauchen anfühlt . . .

Die Raumnote:
Als hätte Oma`s Kaffekränzchen die Likörbar geplündert.

Fazit: Bäh !

(31.01.2003)


Christian Schneider

Der normal geschnittene bzw. gerissene Tabak riecht ziemlich naturecht. Er kann problemlos gestopft werden und sackt beim Anzünden ein wenig zusammen. Der Rauch schmeckt nussig, nach Burley und auch ein wenig süß, ein ganz angenehmes Erlebnis; er ist nicht ganz mild. Das Aroma bleibt lange erhalten, und das Kraut brennt relativ schnell, aber problemlos ab. Die Asche ist mittelgrau, mit wenigen angekohlten Bröckchen und helleren Anteilen durchsetzt. Kann man gut rauchen.

(30.12.2007)

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