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Richmond Mild Mixture
(Pfeifentabak)
| Schnittbreite: | Ready Rubbed bis Cross Cut |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 50g 4-eck Dose |
| Preis: | 7,10 Euro (März 2012) |
Martin Schaub
Beschreibung des Herstellers: "Die ausgewogene Mischung aus Virginia und Cavendish. Richmond Tabak bietet anspruchsvollen Pfeifenrauchern alles, was ein Tabak an Vergnügen und Genuss bieten kann."
Verwirrt hat mich vor allem die Optik dieses Tabaks er kommt fast wie ein Flake in einer 4-Eckigen Dose daher nur das diese Dose höher ist wie man es von den Flakes normalerweise gewohnt ist.
Öffnet man die Dose strömt einem ein Tabakechter Geruch entgegen, und wenn man sich den Tabak ansieht stellt man fest das der Tabakt sehr Hell und in sehr kurzen Stücken geliefert wird, der Virginia Tabak überwiegt also man sieht nur hier und da einige Cavendish Fasern durch das sonst hellblonde Tabakbild brechen. Durch seine kurze Schnittart und den recht feutigkeitsarmen Auslieferungszustand lässt sich dieser Tabak ohne grosse Umstände in die Pfeife einbringen und entzünden.
Er raucht sich sehr mild und macht kaum Anstallten auszugehen, da der Geschmack recht mild ist, empfielt es sich einen Balsa oder Papierfilter zu verwenden falls man, so wie ich, noch einige Probleme hat die Pfeife trocken zu rauchen. Die Kondensatbildung ist minimal, ein guter Tabak also zum Einsteigen in die Freuden des Pfeifenrauchens, oder um eine Pfeife einzurauchen. Aber kommen wir zurück auf den Geschmack, er ist sehr mild und Tabakecht es schwingt eine dezente Süsse mit nicht aufdringlich, sondern durchaus angenehm zu Buche schlägt.
Nach dem Rauchopfer bleibt fast pulverartige helle Asche zurück, leider glimmt der Tabak recht schnell herunter so das ein Rauchopfer für meinen Geschmack zu kurzweilig ist, dennoch bekommt der Tabak von mir die Empfehlung das er einen genauen Blick wert ist.
Leider kann er meines Erachtens die vom Hersteller versprochenen Eigenschaften nur bedingt befriedigen.
(25.11.2003)
Ralf Ruhenstroth
Es gibt eine Aussage, die verwundert mich als Pfeifenraucher ein
bisschen. Nämlich dann, wenn jemand sagt, dass ein bestimmter Tabak
nichts Besonderes sei, aber für den Preis gut rauchbar wäre. Wenn ich
als oberste Prämisse annehme, dass das Pfeife rauchen Genuss ist, dann
dürfte es das eigentlich gar nicht geben. Kein Tabak um des Preises
wegen in einer entspannten, genussvollen Stunde.
Als ich die Richmond „Mixture“ für € 7,10/50 g erworben hatte, da
drängte sich mir die Frage auf, wie es sich denn wohl mit diesem Tabak
bei mir verhält. Fast schon ein Feinschnitt, leider auch schon fast zu
trocken in der Dose mit einem echten Tabakgeruch. Hier heißt es also
zügig aufrauchen. Dadurch bedingt brennen die hellen Virginias,
aufgepeppt mit wenig dunklem Cavendish, auch recht schnell runter. Also
von langsamen und gemütlichen Rauchgenuss kann nicht die Rede sein.
Dafür reichen dann aber auch locker 1 – 2 Zündhölzer, um eine breite
Glut zu entfachen. Der Tabak ist ohne Probleme am Glimmen zu halten.
Süßer Virginia mit einer dezenten Würzigkeit munden mir auch sehr
passabel. Die „Mixture“ dürfte höchstens mittelstark sein. Was bleibt,
ist graue Asche und im Raum verteilt sich eine tabakechte Raumnote, die
beim Mitbewohner keine Begeisterungsstürme hervorruft.
So komme ich zu dem Ergebnis, dass die Richmond „Mixture“ mit ihren
Schwächen noch ein ganz passabler Tabak für Freunde der naturnahen
Richtung ist, mehr aber auch nicht. Es war nett, Dich kennen zu lernen.
Dabei wollen wir es mal belassen!
(05.02.2012)