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Savinelli English Mixture
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Savinelli |
| Hersteller: | Vertrieb: ERMURI |
| Mischung: | Virginia, Latakia und Burley |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | englisch |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 50 g Runddose |
| Preis: | 8,45 Euro |
Edwin Schäfer
Verpackung: 50 g Standard-Runddose, runder grüner Aufkleber mit orangefarbenem Rand. Abgebildet ist in der unteren Hälfte eine Freehand-Pfeife, im Bereich des waagerechten Durchmessers befindet sich der Schriftzug "Savinelli", darüber in kleineren Lettern "Mild of Taste" und im oberen Halbkreis der Schriftzug "English Mixture". Nach dem Öffnen der Dosen gibt es die Standard Papiermanschette mit eingelegter weißer Pappe. Keinen weiteren Vermerk über den Inhalt der Dose.
Tabakspiegel & Geruch: Es ist eine Mixture, breiter geschnitten und kürzer als die Dunhills. Es scheinen auch einige Stängel untergemischt zu sein. Den Virginia erkennt man sofort hell-gelb bis hell-braun. Es gibt auch noch etwas braun bis dunkel-braun, ob dies Orient ist, vermag ich nicht zu sagen. Und natürlich den dunklen Latakia. Der Latakia wird sofort von der Nase wahrgenommen, im Hintergrund schwingt aber auch die Süße der Virginias mit. Vom Geruch her eine Englische Mischung. Ein Flavour ist nicht zu erkennen.
Stopfen & Anzünden: Der Tabak scheint gut konditioniert zu sein und lässt sich in üblicher Mixture-Mannier stopfen. Das Anzünden gelingt auch gleich, obwohl ich nicht sagen kann, wie viele Hölzer gebraucht werden, da ich ein Feuerzeug benutze.
Rauchen & Geschmack: Bei den ersten Zügen wird zuerst der Virginia wahrgenommen, aber auf den fuße folgt der Latakia. Von der Menge des Latakias her würde ich ihn neben Dunhill's EMP stellen. Der Nikotingehalt scheint nicht sonderlich hoch zu sein, denn ich kann den Tabak problemlos am Morgen rauchen. In der ersten Hälfte der Füllung ist er also relativ leicht und der Virginia kommt gut durch. Negativ ist mir aufgefallen, das der Tabak am vorderen Rachenraum ein "bitteres Kratzen" erzeugt. Ich habe den Tabak schon ca. 10 Mal aus verschiedenen Pfeifen verkostet und jedes Mal ist dies aufgetreten. In der zweiten Hälfte überwiegt der Latakia, schmeckt insgesamt stärker und es lässt sich kein differenzierter Geschmack mehr ausmachen. Enttäuschend. Die Pfeife lässt sich auch nicht sauber bis zum Ende rauchen, ein mehrmaliges Wiederanzünden ist notwendig, wobei der Tabak immer schlechter schmeckt. Zurück bleibt nicht nur weiße Asche, sondern auch einige nicht verbrannte Anteile. Diese lassen sich kurzfristig wieder Anzünden, aber der Geschmack ist ist widerlich.
Fazit:
Ein Tabak, den ich mir nicht mehr kaufen werde. Für den Preis gibt es Besseres. Den Rest in der Dose werde ich entsorgen.
(06.07.2002)
Arno Vogt
Tja, das war denn wohl die Enttäuschung. Dieser Tabak gehört in die Kategorie: "Deckmäntelchen des Vergessens".
Dem Review von Edwin Schäfer ist nicht viel hinzuzufügen. Ich schreibe es nur, weil ich mich ärgere, daß für einen solchen (Unter-) Durchschnittstabak ein Preis von 8,45 Euro verlangt wird. Das überschreitet für mich die Grenzen des Zumutbaren. Ist einfach eine absolute Frechheit.
(21.01.2003)