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Semois
(Pfeifentabak)
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| Hersteller: | unbekannt |
| Schnittbreite: | Dünne, lange Tabakfäden |
| Typ: | naturbelassen |
| Verpackung: | 100 g Ziplock-Beutel |
| Preis: | 7,00 Euro |
Ingo Gebert
Dieser Tabak stammt aus Belgien, d.h. er wird in der Semoisregion angebaut und ist dort weit verbreitet und wurde mir dort sozusagen in einem Geschäft als einheimische Spezialität verkauft. Der kargen Beschreibung auf dem Zip-Lock Beutel kann ich entnehmen, dass der Tabak ungesoßt und extra geschnitten sein soll. Nun ja, die Tabakfäden sind ziemlich dünn und lang geschnitten. Meine Nase kann bei der obligatorischen Geruchsprobe keine zusätzlichen aromatisierenden Additive feststellen. Der Tabak kann direkt so aus der Beutel in die Pfeife eingebracht werden, und auch das Anzünd- und Abbrandverhalten bereitet keine größeren Probleme. Allerdings sollte man mit Bedacht an seinem Rauchgerät ziehen, denn der Semois will "liebevoll" konsumiert werden, ansonsten zahlt er es der Zunge heim. Im Laufe des Rauchopfers entwickelt sich ein herbes, ja sogar zigarrenartiges Aroma, und sehr gelegentlich und punktuell kommt hier auch noch eine dezente Süße hinzu. Zum Ende der Rauchopfers hin wird die Zigarrennote und das Herbe noch etwas kräftiger, übrig bleibt in der Pfeife ein kleines, graues Häufchen Asche ohne weitere "Zutaten".
Fazit:
Daumen waagrecht: Auf Dauer ist mir der Tabak eine Spur zu herb, und unbedacht an der Pfeife gezogen, quittiert der Semois dieses mit einem Zungenzwacken.
Wer sich ein paar weitere Informationen über die Semoisregion als Tabakanbaugebiet verschaffen möchte, kann dieses über den nachfolgenden Link tun:
http://www.archi-bechlenberg.de/semois.htm
(02.09.2004)