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SS-Tabak (Sören Starke) Snuff

(Schnupftabak)

Markenname:SS-Tabak (Sören Starke)
Hersteller:SS-Tabak (Sören Starke)
Verpackung:25 Gramm
Preis:1,25 Euro

Ole Hesprich

Die Firma SS-Tabak (Sören Starke) besteht erst seit kurzer Zeit. Zum Tabak-Sortiment gehört neben dem angebotenen Feinschnitt nun auch ein "Snuff". Dieser ist in der letzten Zeit häufiger auf eBay im Angebot.

"Snuff" ist ausgesprochen preiswert (1,25 Euro für 25 Gramm) und kommt in einem merkwürdig zusammengeschweißten Plastik-Beutel daher. Die Herstellerbeschreibung besagt: "Unser Schnupftabak wurde aus edelen Virgintabak hergestellt. Er wirkt erfrischend, durch seinen Mentholgehalt."

Wenn nicht ein kleiner Zettel mit einer "Schnupfanleitung" dabei gelegen hätte, dann hätte ich auf den ersten Blick nicht vermutet, dass es sich bei dem Inhalt des Beutels um Schnupftabak handeln soll. Ich hätte eher auf etwas illegales getippt. Der "Snuff" ist sehr grob und relativ trocken. Nach dem Öffnen der Verpackung strömte mir ein Geruch entgegen, der mich spontan an Pfefferminz-Tee erinnerte. Von Menthol nichts zu erahnen. Der Nasentest brachte auch keine Anhaltspunkte, dass dieses Pulver auch nur eine Spur Menthol enthält.

Das Aufschnupfen war nicht sehr angenehm, da der Tabak grob und trocken ist. So durfte er die Nase schnell wieder verlassen. Das, was da wieder zu Tage kam, sah nichts auch nur annähernd ähnlich, was ich jemals als Schnupftabak getestet habe. Vielmehr wurde der Verdacht immer stärker, hier habe jemand ein paar Teebeutel ausgeleert und als Schnupftabak verkauft. In meiner Nase hat diese Pulver jedenfalls absolutes Hausverbot.

Bezug über: http://www.ss-tabak.de


Dieser Tabak wurde im Rahmen eines Blind-Tests an vier Tester verschickt. Nachfolgend deren Bewertungen.


Sven Königsmann

Ein eigenwilliges Zeug. Optisch erinnert es eher an Sägemehl denn an Tabak. Der Tabak, wenn es denn welcher ist ( ;-) ) fasst sich staubtrocken an und erinnert auch hier an Sägemehl.

Der Duft ist nicht sehr ausgeprägt, erinnert irgendwie an Veilchen, riecht leicht seifig.

Nun gut, Ole hat versprochen, dass es sich wirklich um Schnupftabak handelt, also in die Nase damit: Nix. Noch eine Prise nachgelegt und: immer noch nix. Ich kann kein Menthol erkennen und auch sonst keinen bestimmten Duft, außer vielleicht die eingangs beschriebene seifige, blumige Note. Tabakduft nehme ich auch nicht wahr.

Ein absolut unspektakulärer Tabak, für mich der "Looser" bei diesem Blind-Test.

Aufgrund der eigenwilligen Konsistenz würde ich auf einen Engländer tippen, evtl. ein McChrystals aus der roten Dose.


Kevin Logan

Sehr hell, fast grünlich, trocken, gröber gemahlen, nicht homogen, ausgeprägtes "japanisches Heilpflanzenöl"-Aroma. Eigenbau? Jedenfalls sehr rustikal.


Michael Gerloff

Hast Du den Hirtentäscheltee fein gemahlen und dann mit Oregano versetzt? Bißchen Maggi bei und fertig der Okö-Schnupf?


Oliver Much

Aussehen: Probe Nr. 3 unterscheidet sich schon hinsichtlich des Aussehens von allen anderen vier Proben. Die Färbung ist eher grünlich mit leichten bräunlichen und weißen Anteilen. Diese sind auch unüblich grob in der Körnung, so daß sie zwar uneinheitlich ist, aber dennoch als fein qualifiziert werden kann. Weiterhin ist er auch recht trocken.

Geruch: Aus der Tüte dringt ein leichter Pfefferminzgeruch, der auch in der Nase nur wenig stärker ist. Die erfrischende Wirkung ist nahezu nicht vorhanden.

Der Auswurf bringt die schon erwähnten gröberen Anteile der Probe noch deutlicher zu Tage. Tabak wurde offenbar nicht verwendet.

Fazit: Mit heißem Wasser aufgegossen bestimmt recht schmackhaft. Zumindest für diejenigen, die eine dritte oder gar vierte Siebung aus Einzelgebinden mögen, die sie eh mit Milch und Zucker bis zur Unkenntlichkeit nacharomatisieren.

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