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Pfeifenstudio Roland von Bremen Special Mischung Curly Mixture
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Pfeifenstudio Roland von Bremen |
| Hersteller: | Kohlhaase & Kopp |
| Mischung: | Bright Virginia, Black Cavendish, Burley |
| Schnittbreite: | Mixture mit hohem Curly Anteil |
| Typ: | naturbelassen |
| Stärke: | medium |
| Verpackung: | Runddose 100g |
| Preis: | 11,00 EURO |
Martin Hildebrandt
gekauft:
Die "Special Mischung Curly Mixture" kommt in einer silbernen 100 Gramm Runddose mit goldener Aufschrift auf schwarzem Grund. Sieht nett und edel aus.
gelesen:
"Diese Mischung hat einen hohen Anteil an Curly Cut, sorgfältig vermengt mit Black Cavendish und Bright Virginia und nur einem geringen Anteil Burley. Ein voller Rauchgenuss für den Individualisten!"
gesehen:
Der Tabak bietet einen wilden Anblick aller Schnittarten. Normalen Mixtureschnitt, Ready Rubbed Anteile und natürlich eine Menge Curly, wenn ich nach der Beschreibung auch mit mehr gerechnet habe.
Farblich ebenfalls große Abwechslung, vom dunklen Black Cavendish über rötliche Anteile bis hin zum hellen Virginia. Sieht lecker aus!
gerochen:
Der Dose entströmt ein würziger, recht naturbelassener Duft, der sehr appetitlich daher kommt. Ganz frisch geöffnet könnte eine Schokoladennote dabei sein, die ist aber schon nach einigen Tagen zumindest im Geruch nicht mehr zu erkennen.
gefühlt:
Schon die Probe im Laden hat sich extrem trocken angefühlt, ich habe das darauf geschoben, dass die Dose schon etwas älter und fast leer war. Aber Pustekuchen: auch frisch geöffnet fasst sich der Tabak fast staubtrocken an. Zweifel kommen auf: hoffentlich brennt der nicht wie Zunder ...
gestopft:
Trotz seiner Trockenheit ist der Tabak nicht bröselig, er läßt sich ohne Probleme in die Pfeife einbringen. Für gleichmäßigeren Abbrand ist zu empfehlen, die Curlystückchen leicht aufzurubbeln. Ich habe wie immer eher leicht gestopf, man sollte sorgfältig auf gleichmäßige Verteilung achten, das fällt etwas schwerer als bei normalen Mixtures.
gezündet:
Das Kraut läßt sich wirklich extrem gut anzünden, auf Grund des trockenen Zustands benötige ich in der Regel nur ein Holz.
geschmeckt:\ß
In der Pfeife macht sich zunächst ein schokoladiges Aroma breit, vielmehr eins von dunklem Kakao, begleitet von einer leicht muffigen Note. Das ist aber nicht negativ zu verstehen. Der Tabak ist allerdings beileibe nicht das, war man frisch und spritzig nennt, eher eine würzige Süße zeichnet ihn aus. Eher ein Herbst- als ein Frühlingskraut. Durch die unterschiedlichen Tabake schmeckt beinahe jeder Zug anders, je nachdem, was man grad erwischt. Das macht die Curly Mixture zum abwechlungsreichsten Kraut, das ich seit langem geraucht habe. Zum Ende hin verliert sich die Schokolade, der Tabak wird würziger und legt an Kraft zu ohne schwer zu werden.
geknallt:
Den Nikotinanteil würde ich ich als medium bezeichnen. Problemlos sind einige Pfeifen am Stück ohne unmittelbare gesundheitliche Beeinträchtigungen möglich.
geschnüffelt:
Die Raumnote wurde von meiner BH als " irgendwie wie ein Lagerfeuer" beschrieben, was wohl würzig aber nicht unangenehm heißen soll.
geraucht:
Auf Grund seiner Trockenheit ist kein Reiniger notwendig, der Tabak sondert so gut wie kein Kondensat ab, die Pipe ist ziemlich sauber. Er brennt aber trotzdem nicht auf der Zunge. Übrig bleibt mittelgraue Asche.
gesammelt:
Ein schöner Tabak für jeden Tag. Für meinen Geschmack könnte er etwas frischer daher kommen, aber seine Vielseitigkeit bringt ihm Pluspunkte.
Fazit: Daumen hoch!
(05.06.2004)