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Peterson Sunset Breeze
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | Peterson, in Lizenz von K & K |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 50 g Dose |
| Preis: | 8,65 Euro |
Ingo Gebert
Die Beschriftung auf der Tabaksdose priest ihren Inhalt sinngemäß mit den nachfolgenden Worten an: „Diese ausgezeichnete Mixture ist eine Mischung aus erstklassigen Virginia, Burley und Black Cvendish. Ein Versprechen für ein einzigartiges Raucherlebnis, welches mit einem wunderbarem Amarettoaroma gekrönt wird, und auch angenehm für die Umgebung des Rauchers ist.“
Wie ich es Peterson gewöhnt bin, kann ich nach dem Öffnen lange, dünne Tabakfäden erblicken, welche sich leicht auseinanderziehen lassen, eine weitere Aufbereitung für das Rauchen ist nicht erforderlich, und das Stopfen und Anzünden gehen ohne weitere Probleme von statten. Ist das Rauchopfer einmal in Gang gesetzt, so glimmt es gutmütig bis zum Ende vor sich hin. Während der ersten Züge entwickelt sich ein süßliches Aroma, welches hintergründig dann auch ganz leicht und entfernt an Amaretto erinnert. Doch spätestens nach einer halben Pfeifenfüluung kommt nur noch heiße Luft, zum Ende hin wird der Geschmack einfach nur noch bissig und scharf. Dieser Eindruck hielt während des Rauchopfers hielt während der gesamten 50-g-Dose an, ich habe diesen Tabak aus verschiedenen Pfeifen miFi als auch oFi geraucht, es gab keine nennenswerte Unterschiede vom Erscheinungsbild des Tabaks her.
Fazit:
Daumen runter; dieser Tabak ist ein misslungener Versuch, um auf dem „dänischen“ Tabakmarkt einen Fuß zu bekommen...
(02.07.2003)
Alex Neumann
Offenbar hat sich bei den Peterson Tabaken in letzter Zeit einiges geändert:
Der Preis beträgt jetzt 8,65 Euros für das 50g Döschen und eine neue Beschreibung wurde auch spendiert: "Sunset Breeze verspricht in einmaliges Rauch-Erlebnis, dieser Blend aus erster Wahl Virginia, Burley und Black Cavendisch ist von einem wundervollen Amaretto Aroma gekrönt." (sinngemäß übersetzt). Auch die Schnittart hat sich offenbar geändert: Keine langen dünnen Fäden mehr wie von Ingo beschrieben sondern statt dessen ein buntes Sammelsurium von kurzen dünnen Fäden über grissenes Blattgut bis hin zu Stücken, die allerdings nicht so groß sind das irgendwelche Vorarbeiten notwendig erscheinen. Die Farben reichen dabei von einem hellen Gelb bis zu Tiefschwarz. Im Top-Flavour ist der versprochene Amaretto gut zu riechen, wirkt aber nicht aufdringlich. Da auch die Feuchtigkeit passt, scheinen also alle Voraussetzungen für ein einmaliges Raucherlebnis gegeben zu sein.
Das Stopfen und Anzünden ging auch leicht von der Hand und spätestens nach zwei Streichhölzern glimmt der Tabak ohne großartige Kondensatentwicklung friedlich bis sich die komplette Füllung in hellgraue Asche verwandelt hat.
Auch geschmacklich kann der Sunset Breeze zunächst durchaus überzeugen. Süß ohne dabei klebrig zu wirken und das Amaretto Aroma ist auch in angenehmer Ausprägung vorhanden. Leider hat die Herrlichkeit (unabhängig von Temperatur, Pfeifengröße oder anderen Einflüssen) nach knapp der Hälfte der Pfeife ein Ende. Zuerst verflüchtigt sich der Geschmack komplett, es kommt nur noch warme Luft aus dem Mundstück. Und die wird nach ca. 2/3 der Pfeife auch noch scharf und bissig.
Fazit:
Offenbar hat sich in den gut 2 Jahren seit Ingos Review doch nicht so viel geändert. Schade, würde die Aromatisierung bis zum Ende durchhalten, wäre der Sunset Breeze durchaus eine Empfehlung wert.
(17.11.2005)