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Tabacalera Hans Albers

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Kohlhase und Kopp Tabacalera Hans Albers

(Pfeifentabak)

Markenname:Tabacalera Hans Albers
Hersteller:Kohlhaase und Kopp
Schnittart:Mixture
Typ:aromatisiert
Stärke:mild
Verpackung:50g Pouch/ 100g Runddose
Preis:8,30 EUR/15,70 EUR (2010)

Arnd Lichtenfeld

Die Herstellerbeschreibung: „Tiefschwarzer Black Cavendish, sonnenverwöhnter Virginia und zarte Nussanklänge von Burley bilden die Basis dieser Mischung. Feinste Bourbon-Vanille und die Aromen saftiger Waldfrüchte runden diesen Tabak ab. Weich, dezent, mit phantastischer Raumnote.“
So weit der Herstellertext.

Nun zum Tabak:
Beim Anblick der Mischung geht einem Connoisseur das Herz auf: ein recht farbenfroher und appetitlicher Anblick offenbart sich dem Genießer:

Schwarzer Cavendish und dunkel- bis hellbraune und *blonde* Flocken Burleys und Virginias, die in einem recht ausgewogenen Verhältnis daher kommen, unterstreichen das in meiner Nase natürliche Vanille-Aroma. Die o.g. Waldfruchtnote kann ich beim Nosing nicht wahrnehmen.

Stopfen lässt sich der Tobak recht simpel, wobei man auf ein nicht zu festes Stopfen im unteren Drittel schon achten sollte. Ein Pfeifenzündholz angerissen, und der Tobak glimmt. Trotz stärkerer Aromatisierung genügt bei mir ein Zündholz, um in den Genuss zu starten.

Als Pfeifen für diesen Tabak habe ich die Jolly Roger, also einen eher kleinen Kopf, und eine Svendborg Handcut mit großem Volumen ausgewählt. In beiden Pfeifen lässt sich der Tabak problemlos genießen.

Ein angenehmer Geschmack von feiner Vanille, in meiner Wahrnehmung unaufdringlich aber dennoch deutlich spürbar, macht sich im Gaumen und Mundraum *breit*. Nach ca. einem Viertel der Füllung gesellt sich eine dezente Fruchtnote im Geschmack hinzu, die aber eher im Hintergrund verbleibt.

Auch eine dezent nussig-schokoladige Note lässt sich erschmecken, die vom Virginia- und Burley-Anteil zu stammen scheint. Ein Tabakgeschmack hält sich im Hintergrund, unterstützt jedoch meines Erachtens die Aromatisierung positiv. Das Aroma bleibt bis zum letzten Zug erhalten und lässt ein mittelgraues Rauchopfer übrig.

Da ich ein Liebhaber der vollen, dänischen Aromaten bin, stehe ich auf Vanille-Mixturen. Diese scheint mir sehr gut gelungen und stellt für mich eine Alternative zu meinem ansonsten „One-and-Only“ Kobenhavn No 35 vom Preisnivaeu ähnlich dar - der *Hans Albers* liegt preislich 0,50 Cent unter dem Kobenhavn und wird von mir als Bereicherung und Alternatvie in der Tabakbar wahrgenommen und liegt qualitativ und geschamcklich im Spitzenbereich der Vanille-Aromaten.

Fazit: Ein Dänischer vollmundiger Tabak, der aus qualitativ hochwertigen Tabaken geblendet wird. Echt lecker, wie der Hamburger sagen würde. Der Name des Schauspielers ist hier durchaus treffend gewählt.

(27.12.2010)

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