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Kohlhase und Kopp Tabacalera Johannisbeere
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Tabacalera Johannisbeere |
| Hersteller: | Kohlhaase und Kopp |
| Mischung: | Black Cavendish, Virginia, Burley |
| Schnittart: | Mixture |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | mild |
| Verpackung: | 50g / 100g / 200g |
| Preis: | 8,60 EUR / 15,90 EUR / 25,60 EUR (Januar 2011) |
| Erhältlich bei: | Tabacalera Hanseatica |
Arnd Lichtenfeld
Herstellertext:
Eine ganz neue, fruchtige Geschmacksrichtung bietet diese sanfte, aber dennoch gehaltvolle dunkle Mischung aus einem hohen Anteil Black Cavendish, der mit süßlichem Virginia und Broken Flakes kombiniert und mit einem köstlichen Johannisbeeraroma verfeinert wurde." Soweit der Herstellertext.
Nun zum Tabak: Oftmals, so auch in diesem Falle, entspricht das
Tabakbild dem der Herstellerbeschreibung. Eher dunkel, aufgelockert
durch eben genau diese Virginia- und Burleyflocken, blickt einem der
Tabak beim Öffnen der Dose entgegen.
Das Johannsibeeraroma ist deutlich wahrnehmbar, und das pur und recht
natürlich. Der Tabak ist für mich genau richtig, nicht zu nass, nicht
zu trocken, wobei ich in dieser Hinsicht eher etwas schmerzfreier
bin.
Nachdem ich den Tabak zuvor 2 Füllungen vorgekostet habe, wird eine
bis dahin unberauchte Pfeife, die Thilo aus der Chieftains 2009-Serie,
für den Tabak reserviert. Die Mixture lässt sich einfach und
problemlos in den Kopf stopfen. Etwas andrücken und das Zündholz
angerissen.
Nachdem der Tabak etwas aufquillt, wird ein 2tes Holz nötig und schon
glimmt es im Pfeifenkopf. Die fruchtige Note ist in diesem Tabak nicht
süß, sondern eher, wie Johannisbeere auch sonst, eben herb-fruchtig.
Das empfinde ich als sehr angenehm, denn es erweitert das Spektrum der
fruchtigen Tabakmixturen auf dem Markt. Sowohl auf dem Gaumen als auch
im Raum ist das Aroma deutlich wahrnehmbar und wird im Geschmacksbild
durch Virginia und Burley abgerundet. Der Tabak lässt sich problemlos
rauchen und bedarf keiner allzu großen Aufmerksamkeit.
Fazit:
Ein leckerer Aromat, der vom sonst eher üblichen Nascharomaten sich
deutlich und in meinen Augen positiv distanziert. Wer es gern aromatisch und etwas herber mag, sollte ihn unbedingt probieren.
(08.01.2011)