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DTM The Malthouse
(Pfeifentabak)
| Markenname: | DTM |
| Hersteller: | DTM |
| Mischung: | verschiedene Virginia´s , Black Cavendish |
| Schnittbreite: | Mixture |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | 50g |
| Preis: | 7,20 Euro |
Wolf-Rüdiger Jürgens
Vor einem halben Jahr habe ich schon mal eine Dose Malthouse geraucht, damals schmeckte er mir zu nichtssagend. Da sich in der Zwischenzeit eine gewisse Vorliebe für VA´s entwickelt hat, habe ich ihn erneut gekauft um ihn zu testen. Nach dem Öffnen der Dose blickt man auf einen mittelbraunen ready rubbed Tabak , dem ein leicht süßer Geruch entströmt der mich allerdings nicht an Whisky erinnert. Der Geruch entspricht eher dem vom Zaire Mischtabak aus gleichem Haus. Der Tabak ist ein wenig zu feucht nach einer Stunde offener Dose ist er genau richtig. Das Stopfen ist einfach, da er sehr weich ist kann man ihn ohne Probleme in die Pfeife stopfen. Nach dem Anzünden , welches ebenfalls keine Probleme bereitet, kommt er sofort zu Sache. Ein süßer tabakiger Geschmack entfaltet sich, der nur ganz entfernt an Whisky erinnert, es kann auch Einbildung sein. Man müsste schon den zum Fermentieren verwendeten Malt zum Vergleich haben.
Er glimmt sehr ruhig ohne heiß zu werden. Mit fortschreitendem Rauchen wird der Geschmack noch intensiver, aber nur im positiven Sinn. Malthouse lässt sich ohne Probleme bis zum Ende rauchen. Zurück bleibt sehr weiße Asche. Ein Proberauchen in einer Meerschaumpfeife bringt seine Vorteile noch mehr zur Geltung, fast könnte man meinen er wäre extra für die Meerschaumpfeife gemixt. Die Meerschaumpfeife bringt feinste Geschmacksnuancen noch mehr zur Geltung. Den Malthouse ohne Filter zu rauchen kann ich nur empfehlen. Er ist sehr zungenfreundlich. Die Raumnote ist tabakecht aber süß. (sagt meine Frau).
Fazit:
Dieser Tabak ist allen zu empfehlen, die gern einen naturbelassenen aber trotzdem aromatischen Tabak rauchen. Ich habe ihn in meine Top 10 aufgenommen.
erhältlich: http://www.danpipe.de
(01.05.2000)
Sebastian Adt
Im Dan Pipe Katalog ist der Tabak wie folgt beschrieben: Eine superbe Mixture der feinsten Virginia-Provenienzen, die unter Zusatz von schottischem Malt Whisky in der Presse fermentiert und danach 12 Wochen bis zur vollen Reife gelagert wurden. Zur Vertiefung des Geschmacks gaben wir einen besonders vollmundigen, weichen Black Cavendish hinzu. The Malthouse bietet Ihnen einen milden, eher leichten Genuss mit klassischer Note.
Na ja...das klingt eigentlich ganz vielversprechend.
Der Tabak wird mir in einem 50 g Pouch geliefert. Beim Öffnen strömt mir ein Geruch entgegen, der allerdings nur mit viel Fanatsie an einen Whisky erinnert. Es riecht viel mehr nach Heu, untermalt von einer unaufdringlichen Süße. Virginia eben...
Was mich dann in dem Pouch erwartet, ist eher unspektakulär. Ein Ready-Rubbed in verschiedenen Brauntönen und ein paar schwarze Tupfer, was wohl der BC sein wird. Zu meiner Überraschung fühlt sich der Tabak sehr trocken an.
Das Stopfen erweist sich als unproblematisch, wobei ich den Tabak nur sehr leicht andrücke. Nach zwei Mal anzünden glimmt das "Rauchkraut" vorzüglich.
Die ersten Züge - ich rauche filterlos - lassen deutlich erkennen, dass man es hier mit einer fast reinen VA-Mischung zu tun hat. Der BC bleibt ebenso im Hintergrund, wie das Flavor, wobei der Whisky(?) ab und zu mal durchkommt, aber keineswegs den Geschmack dominiert. Vielmehr die natürliche Süße des Virginia bestimmt das Geschmacksbild. Gegen mitte der Füllung tritt die Süße etwas in den Hintergrund und eine angenehme Würze entfaltet sich, die bis zum Schluss erhalten bleibt. Kondensat bildet sich nur wenig, selbst, wenn man etwas hektischer an der Pfeife zieht. Zurück bleibt weiße Asche.
Fazit:
Alles in allem ein Tabak von guter Qualität, dessen Preis von 7,20 Euro durchaus gerechtfertigt ist. Die Raumnote ist angenehm und tabakecht, laut Aussage meiner Freundin. Wer gerne leicht aromatisierte Virginias raucht, dem kann ich die Mixture nur empfehlen. Mein Geschmack war's nicht wirklich!
Daher: Daumen waagerecht.
(25.02.2004)