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Veermaster Navy Cube Cut

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Planta Veermaster Navy Cube Cut

(Pfeifentabak)

Markenname:Planta
Hersteller:Planta
Mischung:Virginia (hell und dunkel)
Schnittbreite:Würfelschnitt (Cube)
Typ:aromatisiert
Stärke:medium
Verpackung:100 g Dose
Preis:13,00 Euro

Karl-Ulrich Fischer

Aus Interesse an neuen Tabaksorten und weil mir die maritime (Schmuck-)dose ins Auge fiel habe ich mir den Veermaster gekauft. Es gibt ihn nur in der 100g-Dose zu einem Preis von 13,-- Euro.

Auf dem inliegenden Infozettel steht dann..."Veermaster-Pfeifentabak knüpft an die Tradition der Seeleute an, die gern und viel Pfeife rauchen. Veermaster-Würfelschnitt kann, wie andere Pfeifentabake auch in einer mittelgrossen Pfeife geraucht werden, ist aber vor allem für "Outdoor"-Raucher wegen seines besonders langsamen Brands gut geeignet und wird deshalb vom Wind nicht nachteilig beeinflusst. "Feine Cherry Note - sehr dezente Vanillesüße"

Soweit die Lobeshymnen des Herstellers, wobei diese Info nur dann erfahrbar wird, wenn man die Dose (nach dem Kauf) dann öffnet. Aussen steht nur Veermaster Navy Cube Cut drauf und die üblichen Hinweise der Gesundheitsminister.

Auf der Inneninformation steht dann noch ein Hinweis zur Handhabung des Tabaks. Man darf diesen Würfelschnitt nur lose in die Pfeife rieseln lassen und soll den Pfeifenkopf nicht ganz füllen, da der Tabak beim Anzünden aufquillt. Man sollte auch nicht stopfen (erst später beim ersten Abbrand etwas "nachschieben" - dies ist meine erste Anmerkung nach meinem ersten Proberauch).

Geruch: Beim Öffnen der Packung strömt einem leicht süsslicher Vanillegeruch entgegen, ganz entfernt scheint auch eine Cherrnote dabeizusein. Die Färbung der Würfel ist dunkelbraun, aber auch hell bzw. fast schwarz durchsetzt. Leicht erinnert der Geruch auch an Schokolade und Karamel, aber nicht aufdringlich.

Anzünden und Brandeigenschaften: Das Anzünden entpuppt sich als ein nicht ganz leichtes Unterfangen, bis die Würfel schön glimmen und ihre Glut auch nach unten weitergeben ist ein 3-4 maliges An- bzw. Nachzünden erforderlich. Ich erhielt dazu noch einen wichtigen Tipp von einem Fachmann, der mir riet, den Tabak über Nacht offen stehen zu lassen, damit er nicht mehr so feucht ist. Tatsächlich hat das geholfen. Ich liess den Tabak ein paar Nächte atmen und probierte dann nochmals eine Pfeife. Ich muss zwar immer noch mehrmals zünden, aber die Glut hält sich besser und die Würfel nehmen das Feuer besser an (am besten mit einem Pfeifenfeuerzeug anzünden). Der Tabak quillt gut auf, also bitte die Pfeife nur zu 3/4 füllen. Insgesamt brennt der Tabak sehr langsam ab und im Freien freut man sich über den Wind, der die Glut weiter am Glimmen hält.

Geschmack: Der Geschmack ist nicht mehr so intensiv nach Vanille wie der Geruch in die Packung. Wer einen unaufdringlichen nur leicht aromatisierten Tabak bevorzugt ist damit gut bedient. Die Karamel-Schokonote kam auch leicht durch. Ich habe mit AKF geraucht, kein Zungenbrand, kein Bittergeschmack, vielleicht etwas herb. Meine bessere Hälfte konnte im Raumduft auch etwas Cherry ausmachen. Insgesamt ist ein angenehmes Raumaroma feststellbar.

Am Ende bleibt feine schwarze Asche übrig.

Mein Fazit ist ... Daumen hoch, wenn man die Umgangsregeln mit Würfelschnitttabaken beachtet.

(21.11.2004)

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