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McClelland Virginia Woods
(Pfeifentabak)
| Hersteller: | McClelland t.c. |
| Mischung: | verschiedene Virginias, Red and Black Stoved Virginias |
| Schnittbreite: | verschiedene Schnittbreiten |
| Typ: | leicht aromatisiert |
| Stärke: | leicht-medium |
| Verpackung: | Hochdose |
| Preis: | 50 g $ 5.25 |
Karl-Heinz Krebs
Zuvor McClellands Beschreibung auf der Dose: "Smooth, rich, mellow flavor with an incomparable woodsy aroma. Blended from Matured Red Virginias, Stoved Virginia, wide-cut Lemon Virginia and other premium tobaccos. One of the ultimates in Matured Virginia blend smoking."
Um es vorweg zu nehmen, ein interessanter Tabak. Ich habe jetzt fast 100g von ihm geraucht und will ein Review versuchen. Nach öffnen der Dose erwartet mich keinesfalls ein waldiger Duft. Essig / Ketchup, der Geruch wirkt eher abstoßend.
Das Tabakbild ist geprägt von überwiegend dunklen bis schwarzen und wenigen hellbraunen Bestandteilen. Der Tabak ist sehr feucht, irgendwie glänzt er, vermittelt so den Eindruck als wäre er ölig. Mir ist klar, der Tabak muss noch etwas an Feuchtigkeit verlieren, ich verteile eine Portion auf einem Blatt Papier und lasse sie 2 Stunden liegen. Danach stopfe ich den Tabak ganz leicht und los geht's.
Nach zwei Streichhölzern glimmt der Virginia Woods sehr gut. Alle Sinne richten sich auf die Zunge, hmmm, nichts erinnert mich an Ketchup. Der Rauch ist sehr weich und von einer leichten Süße. Dahinter schmecke ich Tabak, auch eine schokoladige Note meine ich zu schmecken. Er raucht sich kühl und sottet nicht. Nach der Hälfte intensiviert sich der schokoladige Geschmack, der Tabak kommt nun etwas stärker. Bilde ich es mir ein? Ist da Latakia? Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen. Bis zum Ende bleibt er ein Geschmackserlebnis. Übrig bleibt etwas dunkelgraue Asche, die Raumnote wird von meiner Frau als nicht unangenehm bewertet.
Fazit:
Mich hat der Virginia Woods überzeugt, besonders die schokoladige Note gefällt mir. Seine Aromatisierung ist nicht aufdringlich (abgesehen vom Geruch), beim Rauchen erfordert er keine große Aufmerksamkeit.
(11.09.2000)