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John Aylesbury Weihnachtsmischung 2002
(Pfeifentabak)
| Markenname: | John Aylesbury |
| Hersteller: | Kohlhaase und Kopp |
| Mischung: | Virginia , Burley , Black Cavendish |
| Schnittbreite: | sehr breit gerissener VA, BC Flocken, rubbed Flake |
| Typ: | aromatisiert |
| Stärke: | leicht |
| Verpackung: | 100 g Schmuckdose |
| Preis: | 16,50 Euro |
Manfred Arenz
Die John Aylesbury Weihnachtsmischung kommt , wie viele andere auch, aus dem Hause Kohlhase.
Der JA 2002 wird aber exclusiv in den geschäften der JA Gruppe vertrieben.
Die Dose ist recht hübsch gemustert, und taugt nicht nur als Geschenkverpackung für das Weihnachtsfest.
Die Mischung besteht aus je ca. 30 % breit gerissenem hellem Virginia, Black Cavendish in groben Flocken und etwas Virginiaflake, sowie Burley im Normalschnitt.
Durch diese breite Schnittweise ist der Tabak nur für Pfeifen mit großem Brennraum geeignet, vielleicht auch noch in mittleren Größen wenn der Tabak weiter aufgerubbelt wird.
Der Duft aus der Dose ist intensiv fruchtig nach Johannisbeeren, Honig, und Spuren von Vanille und Orange.
Der Tabak brennt vernünftig an und glimmt problemlos bis zum Ende durch, auch sollte beim Nachstopfen behutsam vorgegangen werden, damit der BC nicht gegen Ende verklumpt. Kondensat entsteht wenig , bei vollständigem Verbrennen bleibt schneeweiße Asche übrig.
Der aromatische, süßlich saure Geschmack und die Raumnote werden Hauptsächlich durch das Johannisbeere-Flavour geprägt, die restlichen Noten ergeben einen cremigen Unterton, der nicht übertrieben süß wirkt und gut mit den Grundtabaken harmoniert.
Fazit:
Ein sehr aromatischer Tabak, eher etwas für die Süßpanscher Fraktion, jedoch gehaltvoll und harmonisch.
(02.02.2002)
Ingo Gebert
Der Tabak ist auf der Dose wie folgt beschrieben: „Eine wunderschöne Festtags-Komposition aus erlesenen Tabaken und Schnittarten: grober Black Cavendish, ready rubbed Virgina Flake, Burley, und breit gerissener Virgina. Aromatisiert mit fruchtiger Johannisbeere, einem Hauch von Honig, Orange und Vanille. Angenehm in der Raumnote und mild im Geschmack.“
Nach dem Entfernen des Deckels erblicke ich ein Tabakbild, wie ich es von der Beschreibung her erwarten konnte: Tabakfäden in unterschiedlichen, durchtränkt von schwarzen Cavendishfasern, konnte ich erblicken. Aber da das Erscheinungsbild des Tabaks beim Rauchen nicht unbedingt das Wichtigste ist, habe ich den Tabak schnell in eine Pfeife eingefüllt, was ohne weitere Vorbereitungen problemlos von statten ging.Am Besten hat mir der Tabak geschmeckt, wenn ich nicht allzu fest gestopft hatte. War die Pfeife einmal in Brand gesetzt, so konnte der Tabak in der Regel problemlos bis zum Ende der Füllung durchgeraucht werden. Nach dem Entfalten des Aromas konnte ich ein Geschmacksbild erkennen, bei dem die (rote) Johannisbeere klar zu erkennen war, ich fühlte mich an Kindheitstage erinnert, als ich direkt vom Strauch in Opas Garten die Früchte naschte. Hintergründig konnte ich auch das Verpackung erwähnte Aroma von Honig und Vanille erahnen, dies allerdings jedoch nur bei jedem zweiten oder dritten Zug.
Bis kurz vor dem Ende des Rauchopfers blieb der Geschmack konstant, dann jedoch konnte es passieren, dass man allzu unbedachten Ziehen ein Schuss an Bitternis und Schärfe schmecken konnte.
Fazit:
Daumen waagrecht, der Tabak ist durchaus rauchbar. Als positiv empfand ich das meistens überwiegende Johannisbeeraroma, dadurch war der Tabak vom Geschmack her nicht zu süß. Allerdings hat sich mir die Weihnachtsmischung bei mir nicht so stark in Vordergrund gespielt, dass ich sie unbedingt noch einmal kaufen müsste.
(07.01.2003)