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Danske Club White Roses
(Pfeifentabak)
| Markenname: | Danske Club |
| Mischung: | Black Cavendish, VA, Burley |
| Schnittbreite: | Mixture (relativ schmal) |
| Typ: | aromatisiert |
| Flavour: | Vanille, Brandy, Caramell, Trop. Früchte, Rosenblä |
| Stärke: | leicht |
Sascha Schur
Normalerweise würde ich einen Tabak nicht reviewen, wenn ich lediglich zwei Probetütchen zur Vorlage hätte. In diesem Fall reichen mir 10gr aber mehr als deutlich...
Habe mir heute leider bei meinem Dealer wider besseren Wissens mal wieder eine "Tabakneuheit" zur Probe andrehen lassen. Und das rächt sich eben. Also der Pouch sieht von Aussen recht nett aus, dunkles Blau etwas Weiß und son lustiges Segelschiff - wirkt dänisch maritim, ja gefällt mir. Beim Öffnen blähen sich mir aber die Nüstern, da springt mir eine waghalsige Geruchskomposition entgegen wie ich es mir schon vorgestellt hatte. Die angegebenen Aromen hätten mich schon eigentlich schon die Finger davon lassen sollen aber man ist ja Risikobereit.
Also, Vanille - Yep!
Brandy - riech ich zwar nicht, brauche ich hinterher aber garantiert zur Verdauung.
Caramell - naja könnte sein.
tropische Früchte - also in DEN Gegenden der Tropen war ich zumindest noch nicht.
Rosenblätter - naja mag vielleicht auch sein.
Genug rumgealbert, das Tabakbild ist schön bunt, dunkler BC, hellere VA´s und brauner Burley sowie tatsächlich einige weiße Rosenblättchen. Das ganze ist relativ schmal geschnitten und lässt sich somit auch gut in schmaleren Pfeifenköpfen unterbringen. Der Geruch ist wie bereits erwähnt natürlich getragen von den Flavours, aber er erschlägt einen nicht gleich wie andere Aromabomben.
Stopfen geht ohne Probleme, entzünden auch und rauchen auch. Und Geschmack? Von den Grundtabaken konnte ich nicht viel schmecken dazu war die Aromatisierung einfach doch zu stark und präsent. Und eben dieses flavouring empfinde ich als etwas künstlich und eher unangenehm. Es mag daran liegen dass ich irgendwie an "Lotus" oder ähnliches erinnert werde, zumindest meine ich jetzt Kokos und Banane zu riechen und schmecken. Der Tabak ist auf der leichten Seite anzusiedeln, also mal wieder ein weiterer "Leichttabak" ohne viel Ausdruckskraft. Zum Ende hin geht die Aromatisierung komplett flöten und es schmeckt eigentlich nur nach Pappe.
Die Kondensatentwicklung hält sich in Grenzen, aber Wiederanzünden und heftiges Ziehen wird mit übelstem Geschmack bestraft. Die Raumnote beschreibt meine BH als "Qualmighurt von Ehrmann" also auch künstlich. Zurück bleibt neben einem Crossover der besonderen Art noch etwas dunkle Asche und ein schaler Geschmack auf der Zunge.
Fazit:
Nix dolles! Ein superleichter Tabak ohne Aussagekraft. Mir persönlich zu künstlich aber für Anfänger mag er vielleicht ganz nett sein. Daumen runter.
(07.11.03)
Manfred Arenz
Nachdem mir der Red Roses von McConnel doch sehr zusagte, wollte ich einmal die weißen Rosen von Stanwell probieren ...
Die Aromatisierung ist hier gänzlich anders: viel süßer und Undifferenzierter, eigentlich nur marmeladiges Fruchtkompott Und nichts Richtung Rosen.
Die ersten Züge erinnern an den morgendlichen Brotaufstrich: Marmelade !
Erst ab der Mitte der Füllung kommen leichte Anklänge an Kakao des Burleys durch, der Fruchtsalat hält immerhin bis kurz vor Schluß durch, wenn man diszipliniert raucht.
Fazit:
Nur für Süßkramliebhaber und ohne Filter geraucht zu süß. Nicht wirklich schlecht, aber auch nichts wirklich Neues.
(23.05.2004)