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Dannemann Mata Fina Robusto
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| Format: | Robusto |
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Radbert Grimmig
Für eine Robusto war sie mit etwas weniger als fünf Zoll und einem Ringmaß von vielleicht 48 eher klein. Farbe und Geruch waren weitgehend wie bei der größeren Schwester neulich: nicht sehr intensiver Tabakduft, dunkles Maduro, ganz leicht ölig. Der Querschnitt war deutlich oval. Ich weiß nicht, ob sie beim Transport gequetscht wurde oder ob das der Versuch einer Boxpressung war, aber kreisrund fänd ich besser, denn sie mußte beim Rauchen rotiert werden, und im "Hochformat" rauchte es sich nicht so angenehm. Das Deckblatt war etwas häßlicher als bei der Doppelcorona, am unteren Ende leicht eingerissen (Transportschaden?), mit einer ausgeprägten Ader über die ganze Länge, die hier einteilige Capa war noch mal etwas schlampiger gemacht. Doch sie brannte gut an, der Zug war deutlich leichter als bei der Großen und mithin nur noch ein winziges bißchen schwerer als "perfekt". Die hellgraue Asche hielt erstaunlich lang, über vier Zentimeter.
Der Abbrand war am Rand ganz leicht unregelmäßig, zum zweiten Drittel hin zeigte sie dann deutliches "coning" - na gut, ich hatte noch kaum ein stärkeres Ringmaß, bei dem das nicht aufgetreten wäre.
Und der Geschmack! Keine Offenbarung, wohlgemerkt - in der Charakteristik genau so "nichtssagend" wie bei der größeren Zigarre. Aber deutlich intensiver, von Anfang an würziger, schmeckte sie einfach nach gutem Tabak und zeigte dabei eine schöne Entwicklung, wurde bis zum Ende immer intensiver, aber dabei zu keiner Zeit kratzig. So soll es sein, ich rauchte sie bis kurz vor die Capa.
Leider war es dann doch etwas schnell vorbei. Muß doch mal schauen, was die im Laden so kostet ...