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Petrus No IV

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Petrus No. IV lang

Land:Nicaragua
Deckblatt: 
Umblatt: 
Einlage: 
Filler: 
Format: 
Maße: 
Farbe: 
Abbrand: 
Zug: 
Preis: 

Michael Trautner

Die Verpackung: Das Auge raucht mit. Deswegen liegt vor mir eine hölzerne Schachtel, mit den Maßen 95 x 24 x 151 (mm), bei der die Außenkanten abgerundet sind. Der Deckel wird durch schieben geöffnet. Auf dem Deckelholz bei dem noch ein Knorzen erkennbar ist, wurde erst mit roter Stempelfarbe geprägt: Tabaco sublime...(Petruslogo) Special Selection No. IV 5 Cigars 100% tobacco Hecho a mano en Nicaragua (Weis Gott was das heißt)

Nach dem Aufziehen des Deckels blickt man auf Seitenpapier in dem eine Bandarole ähnlich dem silbernen Lesezeichen im Gotteslob die 5 Heiligen umfasst. Jeder der braunen Schlüsselträger ist nochmals in eine Kunstoffhülle verpackt. 2 Bauchbinden halten die Wickel vermeintlich zusammen. Geruch ist an dieser Stelle kaum wahr zu nehmen.

Durch einen doppelten Kerbschnitt in Kreuzform (so kommt man in den Himmel) werde ich die Verkostung vornehmen. Die Farbe ist braun, wen wunderts.

Die Höllenfeuer des Buthan lassen meinen 140 mm langen Freund gemach anglimmen. Der erste Eindruck ist eher mild. Es schmeckt nach einer erdigen Angelegenheit im 15 mm Ringmaß. Nach einer Daumenbreite Kohlenstoff ändert sich das Aroma hin zu Preiselbeeren. Ja ich könnte mir nach einem Wildbret nichts besseres vorstellen. Das Abrollen der Asche erfolgt doch aber erst nach einer Stunde im Fingerfitnesstudio. Das Brandende gleicht einem gespitzen Bleistift. Der Beerengeschmack hält sich nun bis zum bitteren Ende (dieser Ausdruck könnte doch aus diesem Genre kommen?). das Entfernen der ersten Bauchbinde mit der Aufschrift: (Petruslogo) Nicaragua (Petruslogo) bringt den Verlust eines Teiles des Deckers mit sich, da ein Stärkekleber verwendet wurde. Die zweite Bauchbinde (Hauptbinde) ist nur aufgesteckt und lässt sich axial leicht verschieben ohne das kostbare Naturprodukt zu schädigen.

Asche gut alles gut

(23.05.2003)

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